Montag, 14. Januar 2013

Wachstum. Wachstum?

von hier: http://stevecutts.wordpress.com/2012/12/27/man/   (kein Hyperlink, Bild von da) - Ein Zeichentrickfilmchen eines talentierten Künstlers mit scharfem Blick fürs Wesentliche.


Ein Mensch erscheint auf der Erde und geht seinen - sagen wir - Weg. Recht drastisch dargestellt - aber wahr. Mir gefiel es gar nicht, mich und die gewohnte vertraute Zivilisation darin wiederzuerkennen.

Zum Überdenken unseres Verständnisses zum Thema Wachstum - Umwelt - Umgang mit anderen anregend.
Die Hauptperson - ein Mensch - läßt ein gewisse achtlose empörende Sorglosigkeit und das Gefühl absoluten Überwesentums erkennen, Hauptsache, dem, was er für den Sinn des Lebens hält, wird augenblicklich Rechnung getragen. Er tut, was er tut, weil er Lust darauf hat und weil er es KANN.
Enden wir alle auf einem riesigen Müllberg?
Wohin gehen wir nur... ???

Ein berührender, schockierender Trick-Film. Mir ist das Lachen vergangen und das Lächeln im Gesicht gefroren. Nicht mal der Filmschluß kann einen versöhnen.
Der Film bringt mich zum erneutes Nachdenken über Decroissance und anderes.

Gedanken dazu willkommen. Grüße, Sathiya

Kommentare:

  1. Schau mir in die Augen 'Kleines':

    - Geh DEINEN Weg; er ist schon mal besser als der manch Anderer!
    - Lass Dich nicht in die dunkelsten †iefen von Zweifel reissen (graue 'Suppen' sind auch schon ausreichend!) , noch dazu, wo weder die Eine noch die Andere Richtung wirklich zu 'Kristall-Ballen' ist = Hoffe!
    - Wenn Du stillstehst = Deinen Arsch nicht bewegst, Dich selbst in irgendwas einseitiges vergraebst, wirst Du auch nicht sehen und erleben koennen, ob nicht vielleicht Andere gar auch in Deine Richtung latschen (oweia, den Satz werde ich wohl irgendwann von Dir zurueck um die Ohren gewatscht bekommen aufgrund meines eigenen haeufigen 'Vogel-Strauss-Naturels' = fein; brauch auch ich ab und an; haelt wach und fit = man lebt!)

    .. und noch Eines: Eine Woche Natur hier pur - und Du hast gelernt wer die haertesten Gesetze von Mord und Todschlag lebt: die Natur selbst!
    Sie macht immmmer irgendwas - notfalls was Neues! Und nur 'ausreichend viel zum Ueberleben' ist auch nicht immer Wahrheit bei Mdm. Natur!

    PS: das Ersatzzeichen fuer 'T' bei Tiefen habe ich mit Absicht gesucht und gewaehlt.
    Die Sache erscheint mir naemlich in etwa so, wie gestern mein GoeGa sich fluchend an meinen Satz erinnert hat, als er vor Bergen von Gruen-Waste stand: wonderfully organic matter - wenn Du's anders anschauen WILLST, drehst Du durch ob der Menge!

    Auch: Unzuverlaessigkeit und Flexibilitaet = beides das Gleiche; kommt nur auf die Seite der Ansicht an.

    Gehe Deinen Weg!

    Liebe Gruesse, grossen Hug mit Schuettler (!) und motivierenden Klaps auf den Hintern,
    Gerlinde

    Wie heisst es da so schoen:
    Hinfallen, 'Krone' zurecht ruecken, Aufstehen und weitermarschieren!
    (Schau'n, warum man hingefallen ist - sonst passiert dasselbe evtl. noch einmal = im best Fall nur langweilig ansonsten womoeglich gefaehrlich )


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    1. Ich lasse mich nicht in dunkle Tiefen reißen - aber eine gewisse Portion gesunden Selbstzweifels ist dann und wann angebracht. Auch sollte man ab und zu seine Handlungen und Beweggründe hinterfragen. Das ist das, was ich daraus entnehme. Naja, so richtig neu ist das nun auch wieder nicht - das mache ich schon immer so... :-)

      Die Natur ist natürlich hart - nur der Stärkste, gerissenste und irgendwie auch der mit dem meisten Glück überlebt. Ich weiß das doch. Ich hab aber echt Schwierigkeiten, den hemmungslosen Konsum mit Überleben zu vergleichen. Die meisten, die hier Knöpfchen auf ihrem i-phone drücken und Mahlzeiten im Microwellenofen zubereiten, haben vom Leben/Überleben keinen blassen Schimmer, die könnten noch nicht mal Wasser kochen - überspitzt ausgedrückt. Ich hoffe nur, daß ich mich irre...

      Kennst Du den Film "WALL-E"? Deutscher Untertitel "der letzte räumt die Erde auf" - ein absolut bezaubernder Film. Er beginnt mit einer meterhoch in Müll versunkenen Erde, einem letzten vergessenen Roboterchen, der noch aufräumt - und etlichen Lichtjahre entfernt schwebenden, mit Menschen gefüllten Kreuzfahrtraumschiffen, die soeben den 700. Jahrestag ihrer 5-Jahres-Kreuzfahrt feiern - solange die Erde wieder bewohnbar gemacht wird. Ab und zu wird eine Sonde zur Erde geschickt, um nachzusehen, ob dort wieder Leben möglich ist - und WALL-E verliebt sich in den Sondenroboter EVE. Herrlich.
      Ich hätte nur gern, daß es nicht erst so weit kommt - Müllberge, die uns über den Kopf wachsen.

      Meine Großmutter sagte immer: es ist keine Schande, hinzufallen. Es ist eine Schande, liegenzubleiben. *aufsteht, Krone zurechtrückt, weitergeht.* ;-))
      Liebe Grüße, Sathiya

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