Donnerstag, 6. Dezember 2012

Ökonomisch indizierte Operationen

Gibt es das?
Die Antwort ist verblüffend und logisch: und ob.
Tja, jeder, der glaubte, die Operationen in den öffentlichen Krankenhäusern würden nur aus rein medizinischen Gründen angesetzt und durchgeführt, der wird nun eines Besseren belehrt, ob es ihm paßt oder nicht.  
Wut- und Entrüstungsschreie bitte nur in einem schallisolierten Raum ertönen lassen, vielen Dank.
Das Krankenkassensystem, die Krankenhauspolitik, die Gesundheitsindustrie in unserem Land sind so strukturiert, daß dies die einzig logische und wirtschaftliche Entscheidung sein kann. Aber das gefällt nicht jedem ((Chef-)arzt), kollidiert es doch mit dem Eid des Hippokrates, den jeder Arzt leisten muß.
Für und Wider, Warnungen, Statistiken, man weiß auf höchster Regierungsebene Bescheid und ändert doch nichts daran.

von hier:
http://www.arcor.de/content/aktuell/news_panorama/96612113,1,content,Chirurgen+warnen+vor+unn%C3%B6tigen+Operationen+aus+Geldgier.html  (kein Hyperlink, Text von da)

Chirurgen warnen vor unnötigen Operationen aus Geldgier

Bonuszahlungen für Chefärzte und ein Überangebot an Krankenhäusern setzen den Patienten vor allem in den deutschen Städten dem Risiko unnötiger Operationen aus. Davor warnten Deutschlands Chirurgen in Berlin.
«Eines unserer Hauptprobleme in unserem Gesundheitswesen ist das Überangebot», sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Stefan Post.
Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Karl-Walter Jauch, sagte: «Wir haben Regionen, wo die Patienten eingefangen werden.» In den Ballungsräumen herrsche oft eine so große Konkurrenz zwischen den Kliniken, dass sich diese nicht nur aus medizinischen Gründen um Patienten bemühten.
Der Generalsekretär der Gesellschaft für Chirurgie, Hans-Joachim Meyer, warb für ein Eindämmen der Boni für viele Operationen in den Verträgen von Klinik-Chefärzten. Es sei nicht von der Hand zu weisen, dass heute Indikationen aus ökonomischen Gründen ausgeweitet werden, also deshalb bestimmte medizinische Maßnahmen ergriffen werden.
AG Hochschulmedizin zu Boni
Beschlüsse Marburger Bund zum Thema
Ärztezeitung zum Thema
Ärzteblatt zum Thema
RWI-Studie zu OP-Anstieg
Position Krankenkassen zu OP-Anstieg
Weitere Grafik Entwicklung Behandlungsfälle
Krankenhausstatistik
Nach dem Lesen aller Links bin ich echt sauer, aber sowas von sauer. So ein Murks.

Wie kann man nur auf die Idee kommen, einen Chefarzt Prof. Dr. Dr. med. finanziell am Umsatz eines Krankenhauses zu beteiligen? Wenn es noch nicht einmal eine Privatklinik ist (wo ich das noch halbwegs verstehen könnte).
Dann muß ja der Ärmste auf die Idee kommen, daß viel viel hilft und auf Teufel komm raus Operationen ansetzen. Ob sie nun nutzen oder nicht, Hauptsache, die Kasse stimmt.
Der Patient wird damit auf eine völlig neue Art zum Objekt. Zum Objekt der Bereicherung. Gesundung oder Heilung scheinen zweitrangig zu werden, nein, sie sind sogar kontraindiziert, da nur ein kranker Patient ein guter Patient ist, der Geld in die Kassen spült. Oh Gott.
Laß mich bloß rechtzeitig, weit weit entfernt von einem Krankenhaus und Chefärzten sterben...!!

Die Politiker können das doch eigentlich NICHT WIRKLICH ernst meinen, oder?!
Immerhin wurde das Problem erkannt. Ob was passiert, und wenn und wann und wie lange und wo und für wen sich was ändert - bleibt abzuwarten. Bis dahin - siehe obiger Stoßseufzer.
Kopfschüttelnd, Sathiya

Kommentare:

  1. Doch, die Politiker meinen das ernst. Sehr ernst sogar, und das schon lange. Das sind die Auswirkungen der neoliberalen Denkweise, losgelassen auf das Gesundheitssystem. Aka Gesundheitsreform. Jede Lebensäußerung muss wirtschaftlich optimiert werden, also müssen sich natürlich auch ärztliche Dienstleistungen rechnen. Wo kämen wir denn hin, wenn Ärzte nur nach dem hippokratischen Eid behandeln würden? Die würden womöglich noch dem Kranken zuviel Aufmerksamkeit zuwenden, ihn gar menschlich betreuen und trösten. Sowas geht gar nicht, allein schon, weil man es so schlecht messen kann und manchmal außer einem guten Gefühl beim Patienten nichts "heraus kommt".

    Also muss man ärztliche Leistungen klassifizieren, standardisieren, sie in Benchmarking-fähige Fallpauschalen pressen und natürlich dokumentieren, dokumentieren, dokumentieren. Dann setze man Kliniken und niedergelassene Ärzte unter harschen Kostendruck und kann alsbald beobachten - simsalabim, wer hätte das gedacht - wie sie sich gegenseitig in die Insolvenz konkurrieren. Da bleibt Ärzten und Kliniken fast nichts anderes übrig als sich ihr Einkommen dort zu holen, wo aufgrund asymmetrischer Information die Gelder leichter fließen: bei Operationen, deren Sinnhaftigkeit schwer zu überprüfen ist, von Privatpatienten, denen man überflüssige Untersuchungen oder Operationen am besten schön reden kann, bei Lifestyle-Behandlungen (z.B. Schönheitsoperationen) - oder gleich mit Globuli und Co.

    Erst hat man uns eingeredet, wieviel Geld wir durch Ineffizienz verschwenden, jetzt verschwenden wir es durch den bürokratischen Aufwand, der nötig ist, die Effizienz zu erreichen. Bleibt sich in der Summe in etwa gleich, nur die Verteilung ist anders geworden. Die großen Konzerne haben gewonnen, die kleinen Leute verloren - und der allgemeine Stress ist größer geworden.

    Alternative Systeme sind denkbar, aber wir, das Volk, müssen sie wollen. So sehr, dass wir unser Kreuz woanders machen - deutlich links von der Mitte.

    Viele Grüße
    Ursula

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    1. ***hallender Entrüstungsschrei***

      Es ist wie Monopoly. Wer zuerst an der Schloßstraße sitzt, kassiert...
      Ich habe selbst in Kliniken gearbeitet, wo rund um die Uhr operiert wurde - aber das waren tatsächlich zu 99% medizinische Indikationen. In Privatkliniken war das Verhältnis zuungunsten der tatsächlich medizinisch indizierten OP´s verschoben, was ja auch irgendwie einleuchtet.
      Aber bei einem öffentlichen Krankenhaus...!!! Es ist, als ob man von städtischen Kindergärten erwartet, kostendeckend zu arbeiten; das KANN nicht funktionieren. Der dort gebildete Mehrwert kommt erst Jahrzehnte später zum Tragen, wenn überhaupt.
      Es gibt ein Gesundheitsministerium - bitteschön, das wäre doch das Indiz, daß der Staat das letzte Wort haben will. Die Regierung will, daß die Leute gesund bleiben und hat ein Kassensystem installiert, behält sich die Verfügungsgewalt über die Einnahmen vor. Warum dann von den Krankenhäusern verlangen, daß sie wirtschaftlich arbeiten? Vor allem, wenn dies bedeutet, aus wirtschaftlichen Gründen medizinisch fragwürdige Entscheidunge zu treffen? In gewissen Bereichen des Lebens sollte ökonomisches und wirtschaftliches Denken einfach aus ethischen und moralischen Gründen nicht angewendet werden dürfen.
      Wie bei Bildung, Rente, sonstwas... kostendeckend, also wirklich. Mal an die eigenen Nasen fassen, die Herrschaften...

      Ob das Kreuzchen weiter links hilft, sei dahingestellt. Ich laß mich mal überraschen! (Da leider auch für linke Politiker gilt: 1. nach mir die Sintflut und 2. Hauptsache, mein Kontostand stimmt)

      Liebe Grüße, und Danke für Deine Meinung! Stimme Dir zu.
      Sathiya

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  2. Ist das nicht eine romantische Vorstellung der Medizin ?

    Einen Chefarzt unterscheidet außer den Klamotten so gut wie nichts von einem Cheftuner bei Opel. Und eine Klinik so gut wie nichts von einer Autowerkstatt. Hier wie dort wird am Erfolg gemessen. Zu dem man beitragen kann. Das ist prinzipiell gut.

    Dass die Bewertungskriterien für den Erfolg eines Mediziners sicher nicht eins zu eins vergleichbar sind mit denen eines Automechanikers, aber trotzdem beide nach dem gleichen Muster über den Bonus honoriert werden, das ist vielleicht schade - jedoch nicht die Schuld des Mediziners. Aber an sich alternativlos, wie es so schön heißt. Wonach soll man denn sonst messen ... wie viele nach zehn Jahren noch leben etwa ?

    Und der Mediziner wäre ziemlich dämlich würde er das nicht erkennen und dort ausnutzen, wo das Risiko für den Kunden vertretbar bleibt. Und würde zurecht auf dem Absatz kehrt machen und in Richtung einer Privatklink abwandern wollte man ihm das verweigern, was jeder bessere Automechaniker auch hat - eine Erfolgsbeteiligung.

    Die Entscheidung für härtere Stoßdämpfer liegt doch genau so bei einem selber wie die Entscheidung für die nächste Körbchengröße. Und wofür einem das Geld aus der Tasche gezogen wird, genauso. Und von beidem hat man als Kunde letztlich gleich viel Ahnung um es zu beurteilen, nämlich keine. Dass der eine ölverschmiert ist während der andere einen weissen Kittel und Gesundheitslatschen trägt macht jedoch keinen Unterschied.

    An die Folgen die es für die Grundversorgung hätte, würde man das abschaffen, dass dann nämlich nur noch eine handvoll philantropischer Enthusiasten in einem Meer inkompetenter Anfänger die keine Privatklinik haben will Medizin für die Masse praktizieren, daran denkt niemand so richtig gern - während man sich aber gern aufregt, dass ein Arzt finanziell ebenso mit dem Arsch an die Wand kommen will, wie jeder andere Mensch auch.

    Musste mal zur Verteidigung verarmter Chefärzte, aber auch hundsnormaler Mediziner mit Poolbeteiligung, gesagt werden ;)

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    1. Romantische Vorstellung? Ich dachte immer, das wäre der KERN der Medizin... bin wohl doch ein hoffnungsloser Romantiker...

      Absatz 3: Genau da sitzt des Pudels Kern. Das KANN man nicht messen, mit keiner Methode. Deswegen gibt es ja den hippokratischen Eid... glaube ich.
      Absatz 6: genau.
      Das haben wir alles, dank sei dem Gesundheits- und Hochschulsystem, was die Mediziner ausbildet. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
      Die öffentlichen Krankenhäuser, die auch noch Lehrkrankenhaus einer Uni sind, sind ein einziges Experimentallabor für angehende Ärzte. Mit einer Handvoll richtig guter Ärzte, gut erkannt...

      Kennst Du "House of God" von Samuel Shem? Ein geniales Buch über die Nöte eines jungen Arztes, der frisch aus der Uni zum ersten Mal in Kontakt zu Patienten kommt, inklusive Einblicke in ernüchternd wirtschaftlich ausgerichteten Krankenhausalltag. Göttlich zu lesen. Empfehlung, wärmste, falls Du es nicht kennst.

      Wünsche Dir gute Gesundheit, in diesem und anderem Sinn,
      ;-) Sathiya

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    2. Ja. Hat mir die erste der beiden Ärztinnen an Krankenhäusern, mit denen ich insgesamt 15 Jahre lang liiert war, fast als Erstes zu lesen gegeben ;-) Die waren im Auswendiglernen besser trainiert als ich (Grundqualifikation jedes Medizinstudenten: Ist ein Lehrbuch auswendig zu lernen heisst es nur "bis wann?"), aber den Inhalt kenne auch ich noch halbwegs.

      Sicher liegt es auch daran, dass ich eine andere Sichtweise habe als der herkömmliche Kunde, der dem Arzt nur begegnet. Und ich sage "Kunde", weil es in meinen Augen die ehrliche und korrekte Bezeichnung ist, auch wenn alle immer in Schnappatmung verfallen, wenn man es so ausdrückt wie es ist.

      Medizin wird so gut wie nie studiert weil man den hippokratischen Eid ablegen will, seit der Jugend ein Helfersyndrom hat, oder der Menschheit etwas Gutes tun will. Das ist eine Phantasie, die mit Dr. Sauerbruch gottlob in die Kiste gestiegen ist. Sondern es wird Medizin gewählt, weil es ein angesehener Beruf ist der ein halbwegs gutes Auskommen erlaubt, wenn man nicht als Altassitent an irgendeinem Kreiskrankenhaus der Versorgungsklasse D am Arsch der Welt versauert.

      Angesichts der Ausbeutung in den ersten Jahren im PJ (früher mal) und AiP (später) kann ich es keinem Arzt übel nehmen, wenn er zehn Jahre später als Assistent der imer noch 60 Stunden die Woche für ein lächerliches Gehalt zu unmöglichen Dienstzeiten arbeitet, dafür sorgt, dass seine Poolbeteiligung am Jahresende durch die ein oder andere dem Kunden anempfohlene Hupenvergrösserung um ein paar Euro höher wird.

      Auch der schlechteste Arzt wird - weniger wegen des Eids sondern wegen des Selbsterhaltungstriebs - keine verzichtbaren Eingriffe oder Behandlungen empfehlen die per se riskant sind. Überflüssig ? Vielleicht. So what. Erkennbar riskant? Never. Dass trotzdem mal etwas daneben geht ist schade, aber normal. Tough luck.

      Aus der "neurochirugischen Höhe" der Couch im House of Nerds grüßt castagir ;-)

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    3. Helm auf? :-)

      Nein, eigentlich verdenken kann ich es ihnen nicht. Und auch der ganz oben erwähnte Artikel samt allen links beleuchtet natürlich nur eine Seite der Medaille, wie die Auswirkungen auf die Patienten sein könnten, die wie Sklaven gehaltenen Assistenzärzte kommen darin so gut wie nicht vor. Das Pflegepersonal übrigens auch nicht... die meiner Meinung nach auch eine Poolbeteiligung bekommen müßten. Wenn schon, denn schon.

      Das System an sich ist instabil und gehört auf den Prüfstand. Ölwechsel.
      Sonst sehen wir bald Leute mit Plakaten auf Bauch und Rücken durch die Stadt tingeln und den Passanten Gutscheine für kleine Operationen schenken. :-)
      Das IST es! Die neue Mode, der neue Trend... "Besser operiert werden. Kommen Sie zu uns!" (?!)

      Ich sehe das natürlich auch vollkommen parteiisch, aus der Sicht des potentiell gefährdeten Patienten. Vielleicht würde ich das etwas anders auffassen, wenn ich mit einem Arzt liiert wäre, der seine Poolbeteiligung bei mir zuhause läßt. Dann würde mich das Ganze nicht so sehr stören, vermute ich mal :-)
      Aber so? -> siehe Stoßseufzer oben. Schließe inniges Gebet an. Großer Kürbis. Darf ich?
      *lacht sich was* und immer schön den Helm auflassen. Man weiß ja nie! Sathiya

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  3. Ich stimme Castagir in dieser Diskussion ja nicht gerne zu, aber .... er traut sich 'das' zu sagen, was Fakt ist:
    Ende der 'berufenen Aerzte' - vor allem auch seit man gute Noten VORHER braucht. Ich glaube, ich hatte die Ehre, einst mit den Letzten dieser ausgestorbenen Gattung arbeiten zu duerfen. Und boy oh boy, es war bloody hart, sie finanziell ueber die Runden zu kriegen!

    Regt Euch nicht auf, Amerika und Australien praktiziert dieser Art schon seit .. (donkish years ?) Berichte Euch davon in Auszuegen mehr - habe wieder '5 Buchstaben-Verteidigungswetter' (= zu wenig Zeit fuer 'Schwafelrunden' - sorry und danke fuer diese Wortkreation mir lernen, lieber C. :-) ! )


    LG, Gerlinde

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    1. Ja, ich ja auch. Ungern, aber dennoch.
      Nur: das harmoniert meines Erachtens nicht mit dem Grundsatz "vor allem keinen Schaden zufügen".
      1. Eine medizinisch unsinnige Leistung einem Patienten aufzuschwatzen, nur damit die Kasse stimmt, empfinde ich als unethisch.
      2. die armen Chefärzte. Kriegen den Rand nicht voll genug... die paar Milliönchen, die sie auch in öffentlichen Krankenhäusern (und nur darauf bezieht sich mein Ärger) ohnehin schon bekommen (und das vom Geld der Versicherten), scheinen wohl noch nicht genug zu sein.
      Zum Problem der unterbezahlten Assiszenzärzte: Würden sie von vorn herein ordentlich bezahlt und nicht nach Strich und Faden ausgebeutet, wäre eine derartige Poolbeteiligung nicht nötig. Ein Pool selbst wäre nicht nötig. Und sie könnten sich aufs Heilen konzentrieren.

      Aber auch C. hat leicht romantische Anflüge. Find ich sympathisch. Er glaubt wohl auch noch an das Gute im Menschen! Willkommen im Club...
      Zitat: " Auch der schlechteste Arzt wird - weniger wegen des Eids sondern wegen des Selbsterhaltungstriebs - keine verzichtbaren Eingriffe oder Behandlungen empfehlen die per se riskant sind."
      Genau das bezweifle ich. Und ob die das tun. Allerdings ist das keine Frage des Schlechtseins sondern der Differenz zwischen tatsächlichem und gewünschtem Kontostand.
      Und genau DA möchte ich als Patient NICHT dazwischengeraten. Punkt.
      Bin halt doch romantisch! Ansonsten - Stoßseufzer siehe oben. ;-)

      Und - ich kenne auch einen Arzt, der tatsächlich heilen wollte und das auch konnte. Er war kein Freund überflüssiger Sachen, sondern sagte des öfteren mal nein. Ist leider auch schon seit 10 Jahren emeritiert... und sein Nachfolger - will ich nicht drüber reden. Paßt zum System wie die Faust aufs Auge.

      Liebe Grüße, Sathiya

      PS: Feuerstürme in downunder. na dann...! wünsch Dir was. Soll ich ein paar Schneeflocken hinschicken?

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  4. :-D danke fuer Schneeflocke - hat auf nunmehr 19 Grad abkuehlen geholfen (um 22.30 Uhr)
    Heisst allerdings:Du und Castagir seid weiterhin mit mir geschlagen; ihr 2 solltet mal ein Bloggertreffen einberufen, denn geteiltes (Gerlinde-) Leid ist vielleicht dann halbes Leid ;-) :-D

    Hatten nur 3 kleinere Feuer in der Umgebung. Die CFA-Website brachte Aufklaerung, nachdem's hier 'warnend' stank. Allerdings stinkt's immer nur 'warnend', wenn schon mal Wasser drauf zu kuebeln versucht wurde. Ansonsten sind die Dinger verdammt warnungslos, schnell und nur 'laut', wenn man schon fast mittendrinn ist.
    Aber 'das' ist eine ganz andere Geschichte hier und nur seeehr schwer und kompliziert zu erklaeren - da reichen nicht einmal mir
    Quasseltante die Worte!

    Uebrigends: hier wird man immer seeehr schnell fuer 'ausreichend gesund' erklaert, wenn man losjammert "... kein Geld ...!"
    Lebensnoetige OP's uebernimmt die gesetzliche aus automatischen STeuergeldern finanzierte Krankenversorgung. Ab einer bestimmten Einkommenshoehe wird man 'motiviert' auf privat umzusteigen (und damit 'etwas leicht besseren Service' zu kriegen) indem man die, aeh, 'Auswahl' kriegt, WAS man lieber zahlt: eine Privat-Versicherung ODER erhoehte Zuschuesse/Steuern in die Basis-Versorgung (mit dann trotzdem bleibender leichter Kriegs-Lazarett-Aehnlichkeit ;-) !)

    Was uns fehlt, sind sog. 'Berufene'/Freiwillige fuer's 'Land'/Outback (ohne Kino, Oper, Theater o.ae. in Reichweite) - da wird entweder gehoerig finanziell gelockt (haben wir aber kaum) oder 'motiviert'. D.h.: dieser Berufsstand darf NUR einwandern, wenn er verspricht, eine gewisse Zeit 'freiwillig' .... (schliesslich kann man seine Eigenen schlechter herumbossen, als Neulinge; faende dies aber in generell keine schlechte generelle Anwendung. Grund: seit wir aus England keine Gefangenen Ladungen mehr bekommen, tun wir uns viiiiel schwerer auf 'einen gruenen Zweig' zu kommen ;-) !!!

    ... und duck und renn weg,

    nicht ohne ganz liebe Gruesse und nochmal 'Schneeflocken-Dank',
    Gerlinde

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    1. Kein Grund sich zu ducken und wegzurennen. Und wenn, dann duck und renn ich eben eine Runde mit! :-)
      Ich bin aber leider auch keine Freiwillige und ich mache einen grooßen Bogen um irgendwelche englischen Schiffe. Man kann ja nie wissen...

      Das Beste ist überhaupt, gesund zu bleiben.
      Und i mog nimmer streite...

      Schneeflocken angekommen, echt? *LOL* Hier gibt es noch mehr, Tonnen davon...
      Freut mich, daß ich helfen konnte.
      Liebe Grüße, Sathiya

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  5. ... gut, einverstanden - machen wir eben woanders weiter (wird sonst eh langweilig und loesen koennen's wir auch nicht) ;-) !

    Schneeflocke kam - logisch - sehr waessrig an; sehr klein ABER - GsD - wirklich mit ordentlicher 'Kaelte-Power' im Schlepp!

    LG, Gerlinde
    (nur auf Paeuschen hier - sorry)

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