Donnerstag, 25. Oktober 2012

Online-Shop - Seid fair zu D***

Ein letzter Beitrag zum leidigen Thema D*** - Products with love

Nach 10 Tagen Urlaub mit "ohne Internet" komme ich zurück und sehe bei D*** als erstes ein nettes Pop-up-Fensterchen mit neuen AGB. Denen man bitte zustimmen möge. Gleich. Später geht auch noch, aber gleich ist besser. Lesen kann man ja später noch...

Ich bekam keine Mail mit den neuen AGB - wie von D*** versprochen (das habe ich im Forum lesen dürfen - jeder Kunde bekäme eine Mail), weder auf deutsch noch französisch oder in sonsteiner Sprache. Nur das permanent aufploppende Fensterchen.
Die alten AGB haben mir schon nicht sonderlich gefallen, aber ich war damit einverstanden. Einige Klauseln waren "naja", mit anderen konnte ich leben. War okay. Aber! Jetzt!
Nun sieht es für mich so aus, als ob ein Karusselbetreiber während voller Fahrt plötzlich die Bedingungen (zu seinen Gunsten) ändert und allen Mitfahrenden nur die Möglichkeit bietet, diesen entweder sofort zuzustimmen oder in hohem Bogen rauszufliegen - weil die Gondel abgekoppelt wird. Keine sehr faire Vorstellung!
Am unangenehmsten fällt mir die Klausel mit den Bild- und Textrechten auf - die unwiderruflich und auch über das Ende der Mitgliedschaft unentgeltlich gewährt werden, D. sich alle Rechte vorbehält, das ganze nach Belieben unterlizensieren kann (was immer das bedeutet?!) und das Mitglied in die Röhre guckt, buchstäblich.
(Oh, bei f***b*** gibt es auch einen ähnlichen Passus - weswegen ich dort kein Mitglied bin. Oh - zweites oh - und wenn das neuerdings allgemein so üblich sein sollte und sich keiner was böses dabei denken oder anderen was böses unterstellen sollte - mir egal. Ich mag das nicht und will das nicht und basta.)
(eingerückte Texte aus den AGB von D***, dort nachzulesen   http://de.dawanda.com/page/terms  )

XI. Nutzungsrechte
1. Das Mitglied räumt D*** die zur Durchführung des Vertrages erforderlichen Rechte an den von ihm auf der Online-Plattform eingestellten Inhalten ein. Dies umfasst insbesondere das Recht, die vom Mitglied eingestellten Inhalte zur vertragsgemäßen Erbringung ihrer Dienstleistungen zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen oder zu bearbeiten. D*** ist insbesondere berechtigt, vom Nutzer eingestellte Inhalte auch über die Beendigung der Mitgliedschaft hinaus zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen.
2. Weitergehend räumt das Mitglied D*** das Recht ein, die von ihm eingestellten Inhalte in der Werbung für die Online-Plattform oder einzelne Angebote zu verwenden), insbesondere für Werbung im Internet (insbesondere Affiliate-Werbung, e-Cards u. ä.), in der Printwerbung und/oder TV-Werbespots. DaWanda ist insbesondere berechtigt, Inhalte des Mitglieds zu diesem Zweck zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, zu bearbeiten, zu senden und/oder Sendungen oder öffentliche Zugänglichmachungen wiederzugeben (§ 22 Urheberrechtsgesetz, UrhG)
3. Die gemäß Ziffern 1 und 2 eingeräumten Rechte werden D*** als einfaches, zeitlich und räumlich unbefristetes Nutzungsrecht eingeräumt. Die gemäß Ziffern 1 und 2 eingeräumten Rechte können von D*** auf Dritte übertragen und unterlizenziert werden. D*** schuldet hierfür keine gesonderte Vergütung.

Das gilt übrigens auch für Profilbilder. Also auch für Kunden!!!

Die Begründung von D***  dazu ist geradezu lächerlich. Ach Gottchen, das Love-Book soll noch weiter verteilt werden dürfen...!   (- im Forum nachzulesen. Und es folgte, was folgen mußte: ein empörter hundertstimmiger Aufschrei. Menschenskinder, das hätte sich die D***-Crew doch denken können...!!!)

O Entschuldigung, ich vergaß. "Seid fair zu D***!" - neue AGB. Steht dort wortwörtlich drin.
Das finde ich geradezu seltsam. Was wohl die Kunden davon halten? Diese AGB müssen sie ja ebenfalls akzeptieren...

Ach, und dies hier "gefällt" mir auch:
XV. Änderung der AGB
D*** behält sich das Recht vor, jederzeit diese AGB zu ändern und die Nutzung der Online-Plattform neuen oder weiteren Vertragsbedingungen zu unterwerfen. Änderungen bzw. weitere Bedingungen werden Ihnen mitgeteilt und erlangen Wirkung, sobald sie akzeptiert wurden. Für den Fall, dass Sie die Änderungen nicht akzeptieren, kann D*** das Nutzungsverhältnis kündigen.

Zack, neue Bedingungen. Ach, wir fahren gerade einen Looping?! Na dann, erst recht schnell bestätigen, sonst fliegst du erst recht raus... Nach Lust und Laune.
Na, immerhin ist das vertrauliche "Du" weg.
D*** wird anscheinend erwachsen und fährt die rotlackierten Krallen aus.

Ich finde es leicht frech, was da veranstaltet wird. D*** ist sich nur zu sehr bewußt, daß sich derzeit keine ernstzunehmende Alternative bietet - für die kleinen Shop-Betreiber nicht und für die Großen auch nicht.
Friß oder stirb, wie es so schön heißt.
Als Verkäuferin bietet D*** für mich nichts passendes mehr - und nun als Kundin ebenfalls nicht. Nicht mehr. Schade. Nun, es gibt andere Wege, andere Arten, andere Weisen... andere Shops, andere Plattformen. :-)

Kopfschüttelnd, Sathiya

Nachtrag 26.10.: eine mögliche Erklärung, wieso es in den letzten Monaten bei D*** so hakt und wackelt.
http://www.gruenderszene.de/news/dawanda-entlassungen

Nachtrag 28.10.: http://www.vzbv.de/8981.htm  (kein Hyperlink)

Verbraucherzentrale klagt gegen F***b***, Gericht erklärt F***b***-AGB für rechtswidrig - Nutzerinhalte betreffend. (Text von obiger Adresse)

Weiterhin urteilte das Gericht, Facebook dürfe sich in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ein umfassendes weltweites und kostenloses Nutzungsrecht an Inhalten einräumen lassen, die Facebook-Mitglieder in ihr Profil einstellen. Vielmehr bleiben die Mitglieder Urheber ihrer selbst komponierten Musiktitel oder eigenen Bilder. Facebook darf diese Werke nur nach Zustimmung der Nutzer verwenden.
Rechtswidrig ist nach Auffassung der Richter ferner die Einwilligungserklärung, mit der die Nutzer der Datenverarbeitung zu Werbezwecken zustimmen. Zudem muss Facebook sicherstellen, dass es über Änderungen der Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen rechtzeitig informiert.
Na, dann zieh dich mal warm an, D***, ich meine, pardon, ziehen SIE sich bitte warm an. 
Ich kann mir nicht vorstellen, daß dies alle Mitglieder und Shop-Besitzer so sang- und klanglos, so wortlos schlucken. Die Wettbewerbszentrale und die Verbraucherschützer werden schon noch darauf aufmerksam.  Und dann? Ohne Verkäufer - gibt es auch kein D***. Ganz einfach.  Es wird auch mit ganz viel Liebe geklagt, selbstredend. :-)) aber nicht von mir. Ich sitze nur noch auf der Reservebank und schau mir das Spiel an...

Nachtrag 4.11. Text aus dem Forum. Fremdmeinung. Blau hervorgehobenes verdient noch gesondertes Nachdenken.
Also ich denke, man kann das ganze hier als Shopping-Plattform ertragen, wenn man sich den ganzen schlonzigen Overhead wegdenkt und sein Ding macht.
Hab mich in den letzten Tagen auch bös geärgert
- über Feedback - Mail aus Textbausteinen zusammengezimmert. Ja, ich werde trotzdem und erst recht jetzt immer und möglichst jeden Tag bei den auftretenden Problemchen ans Feedback schreiben. Das muß einfach sein.
- über das LoveMag, das mit 4,30 Euro und 3,30 Porto schlicht übertrieben zu teuer ist, dafür, das man drei dünne Leitartikel bekommt und einen Haufen Werbung durchlesen darf. (Ich habe es geschenkt bekommen, von einer Botschafterin. ;) )
- über DIY- Tipps, die nur zur Volksverdummung beitragen. Wenn DIY, dann bitte richtig und als authentischen Lebensstil. Nicht nur son bißchen Tingeltangel um seine modischen Spleens zu pflegen und sich Content für seinen (Werbe)Blog zu beschaffen..
- Über dieses hierachische System, mit dem Shopinhaber in den DaWanda-Himmel gehoben werden und andere kippen halt hinten runter. Damit meine ich die Bestseller, die Auswahl in Newsletter und Themenwelten und die Option, gefragt zu werden, ob man im Lovemag eine bezahlte Anzeige schalten möchte. Bitte nicht falsch verstehen, an einigen Ecken bin ich selber drin, ich finds trotzdem nicht gut. Ein demokratischer, direkter Zugang zu allen Shops und Artikeln direkt von der Startseite wäre in meinen Augen fairer.
Gut, die Kategorien sind oben gelistet, das ist ok und das MUSS auch so bleiben. Schade, das die Dawandastischen Produkte nicht mehr da sind, das fand ich ein gelungenes Konzept.
Stattdessen sind jetzt von Journalisten und Bloggern beworbene Produkte auf der Startseite. Toll, das geht genau wieder in diese Richtung. Echtes Kunsthandwerk kommt so nicht mehr zum Zuge, nur noch die auf die Schnelle konsumierte witzige Idee.
So, gibt noch mehr, worüber ich mich zur Zeit ärgere, nicht zu letzt das ewige Gelahme, aber das wird sonst zu lang zum durchlesen.
Trotzdem gibt es hier ganz viele Shops, die jenseits des DaWanda-Himmels erfolgreich sind, manchmal stolpere ich über so einen, der schon Tausende Produkte verkauft hat und von dem ich noch nie was in der DaWanda - Werbung gelesen habe und das gibt mir Mut, das man es hier auch so schaffen kann.
Zu ebay: ich mags und ich hab dort einen Shop. Es ist hart aber ehrlich, vielleicht etwas schmutzig aber vor allem ist dort die Chancengleichheit größer.
B*** 03.11.2012
Soll ich oder soll ich nicht? Noch ein Versuch oder nicht? ... wenn ich das wüßte...! Weiteres Überlegen und Abwägen. Nächstes Jahr ist auch noch ein Jahr. :-)
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Edit 13.11. Oops, BAD GATEWAY, ERROR 501, ERROR 503 usw. das Forum ist voll davon, die Wogen der Empörung schlagen hoch, alle sind maximal angenervt. Ein effektives Arbeiten scheint nicht gut möglich, wenn ständig die Technik streikt. Meine Idee zur De-Eskalation:
Schon mal jemand darüber nachgedacht, ein OOPS-Kissen anzubieten? Gestickt, individualisierbar, Anzahl der "o"´s frei wählbar, weitere verfügbare Schriftzüge BAD GATEWAY, ERROR 502 bis 505 ...  für 59 Euro pro Kissen, 10% davon zugunsten der Charity-Aktion "Helft der armen W.". (Zynismus aus).
Oder jede näht ein Herzkissen mit einem herzlichen OOPS darauf und schickt es nach Berlin...
Nicht verkaufte Kissen können auch privat genutzt werden, zum Wutabbau.
Lg, Sathiya

Kommentare:

  1. ... wenn der Bettelmann auf's Pferd kommt, was?!

    LG, Gerlinde

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  2. Ich kaufe nur selten was auf der Plattform, verkaufen tue ich gar nicht. Wenn überhaupt, scheint mir Da** nur für Kunden günstig, wie Shops da auf ihre Kosten kommen sollen, wenn sie nicht gerade selbst in einem Niedrigstlohnland mit entsprechenden Lebenshaltungskosten zuhause sind, erschließt sich mir nicht. Aber ums Geschäftsmodell der kleinen Da**- oder Et**-Anbieter geht es ja hier nicht.

    Da ich selbst nicht auf Da** aktiv bin, kann ich nicht nachverfolgen, ob es üblich oder versprochen war, dass Mitglieder eine Mail mit den neuen AGB bekommen. Manchmal wird in Foren auch Unzutreffendes kolportiert ... Eine Mail würde sich persönlicher anfühlen und wäre dadurch sicher netter als ein Popup, aber was würde sich in der Sache ändern? Die Änderung der AGB bliebe genauso einseitig und die Wahl zwischen Annahme oder Austritt auch.

    Allerdings sehe ich in den neuen AGB - oder besser in den von Dir besprochenen Bestimmungen - nichts Empörendes. Da** ist gewachsen, da muss auch die Handhabbarkeit der Geschäftsbedingungen angepasst werden. Was Du als "friss Vogel oder stirb" ansiehst, ist normal und bei großen Organisationen gar nicht anders möglich. Wie sollte Da** das denn anders machen? Mit jedem Mitglied individuelle Vertragsanpassungen aushandeln? Geht nicht. Die Hausbank oder Versicherung machen es übrigens nicht anders, wenn sie neue AGB haben. Man bekommt sie vorgelegt und muss unterschreiben - oder darf die Geschäftsbeziehung lösen. Gibt es da auch so einen vernehmlichen Aufschrei? (Forts. folgt)

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  3. Was die Rechte an den Inhalten betrifft, versuche ich mir vorzustellen, welche die Anwendungsfälle sein könnten, um die es geht. Also zum Beispiel: Da** macht Werbung mit dem Screenshot einer Suchergebnisseite, halb davor in Großaufnahme eine Frau, die dazu was sagt. Die Suchergebnisseite könnte man natürlich faken, aber das ist verdammt viel Aufwand, oder man könnte jeden darauf enthaltenen Shopbetreiber anschreiben, ob Werbung mit dem abgebildeten Produkt und Shopnamen okay ist. Im Regelfall werden dem alle zustimmen, Werbung für die Plattform kommt ja den Nutzern zugute (dem Betreiber natürlich auch, aber das sehe ich als Geschäft auf Gegenseitigkeit). Manche werden sogar ganz stolz sein, dass gerade ihr Shop zu sehen ist. Aber da kann es natürlich auch den einen oder anderen geben, der vielleicht nicht einverstanden ist oder meint, ihm stünde dafür noch mal ein besonderes Entgelt zu. Also ist es schon sinnvoll, das allgemein zu regeln, sonst entsteht unverhältnismäßiger Aufwand - der irgendwo ja auch von Allen über die Nutzungsentgelte mitgetragen wird.

    Es ist klar, dass die Rechte auch nach dem Austritt eines Mitglieds bei Da** verbleiben müssen. Wie sonst sollte Da** z.B. eine Printkampagne mit obigem authentischem Bild durchführen können? Plakate, Zeitschriftenwerbung und dergl. haben einen ziemlich langen Vorlauf, da wäre es verdammt blöd, wenn plötzlich ein Shop nicht mehr abgebildet werden dürfte, weil er die Plattform verlassen hat, und damit die ganze Anzeige für die Tonne wäre. Man kann natürlich in Alternativen denken und mehrere Screenshots vorhalten. Was aber, wenn das Mitglied einen Tag vorm Plakatieren austritt und nachher klagt, weil es nicht einverstanden ist, sich überlebensgroß gegenüber zu stehen? Geht nicht, viel zu unsicher. Worüber man nachdenken könnte, wäre eine angemessene Befristung, also z.B. bis zu einem halben Jahr oder Jahr nach Austritt dürfen die Inhalte noch von Da** genutzt werden. Aber mal ehrlich, warum sollte Da** mit veralteten Inhalten werben, wenn aktuelle da sind? Es sei denn, es gibt in 10 Jahren mal ne Vintage-Werbung "Da** damals" ... Für die Unterlizenzierung gilt das analog.

    Natürlich kann immer und überall Missbrauch getrieben werden. Aber das gilt auch für die Stromrechnung oder Buchungsdaten der Bahn ... Und Profilbilder muss man als Kunde nicht hochladen.

    Übrigens finde ich nicht, dass die kleinen Shopbetreiber machtlos sind. Sollten sich die Nutzungsbedingungen von Da** wirklich so zum Negativen verändern, dass immer mehr die Plattform verlassen wollen, wird sich sehr bald ein anderer Betreiber finden, der sie mit Freuden aufnimmt, und dann steht Da** dumm da. Im Internet wird mit den Füßen abgestimmt. F**b** war auch nicht immer groß, vorher gab es My** ... und danach kommt sicher auch noch was.

    Mit Da** ist es wie mit einem Markt: man kann den Zustrom von Kunden nutzen, die sowieso kommen. Aber man geht auch leicht unter. Wenn man nicht nur ein paar Regalmeter mieten, sondern einen größeren und dauerhaften Laden will, lohnt es sich vielleicht ohnehin, etwas Eigenes aufzubauen. Ist nicht einfach und macht viel Arbeit, aber auch unabhängiger. In diesem Sinne ...

    Viele Grüße
    Ursula

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    1. Das mit den Screenshots und der lächelnden Dame davor: ein gutes Argument.
      Aber - wann immer irgendeiner ein Bild, dessen Urheber er nicht ist, verwenden möchte, muß er die Nutzungsrechte eigens erbitten und eben auch vergüten.
      D. stellt sich mit den AGB einen Freifahrtschein aus, um ganz nach Belieben über die Nutzerinhalte verfügen zu können - und das für immer. Das geht garnicht. Deswegen - Ende für mich. Heute habe ich meinen Shop gelöscht und demnächst auch mein Profil.
      Und - meine Hausbank hat mir auch schon neue AGB vorgelegt: mit einem Monat Zeit zum Zustimmen bzw. einer Übergangsfrist von einem Jahr und Sonderkündigungsrecht. Kein aufploppendes Fenster, wo ich zwischen Tür und Angel mal eben neue AGB bestätigen mußte :-)), das ist eigentlich lachhaft.
      Aber nun Schluß mit dem Ärgern!
      Das Leben ist schön - und danke für Deine Meinung!
      Liebe Grüße, Sathiya

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