Freitag, 15. Februar 2013

Markenqualität

Das Elend mit den Marken.
Früh schon wird es anerzogen, geradezu antrainiert, ein Markenbewußtsein etabliert. Schon die Kleinsten wissen ganz genau, welche Marken ihren Lebensstil und den ihrer Eltern repräsentieren, sie erkennen es ganz genau und schon in jungem Alter. Man denkt sich erst mal nichts dabei, allenfalls ist man stolz, wenn ein Dreikäsehoch alle Autos an ihrem daranmontierten Blechschild erkennt - Mama, Audi! Mama, Bi-Emm-Wii! Mama, Vau-Weh! Papa, Mitschubischi! usw. zum allergrößten Entzücken der Eltern.

Das geht dann nahtlos weiter mit den Nahrungsmitteln, die im Supermarkt gekauft werden, und sowieso mit der Bezeichnung des Supermarktes an sich. Früher hieß es Minimal, jetzt Rewe, Aldi, Norma, Lidl, Real, Hit usw. samt den marktspezifischischen Spezialangeboten. Jedes Kind kennt und weiß schon von klein auf, was schmeckt und was nicht, vor allem, wenn es dazu in eine knallbunte Verpackung gehüllt ist, am besten noch mit Spielzeug dran und drauf und Gewinnspiel... Schmeckt nicht? Egal, Hauptsache die Folie drumherum ist bunt, das Auspacken macht ohnehin den größten Spaß. Wie beim Babybel-Mini-Käse. Das Auspacken war immer das Beste daran - der Käse selbst schmeckt nicht, läßt sich aber wunderbar als Flummi durchs Zimmer ploppen. Ist aber Markenkäse. So ein Käse.  :-)

Weiter mit den größeren Kindern mit Kleidung. Früher konnte man sich darauf verlassen, daß selbstgenähtes auch angezogen wurde - jetzt heißt es, das sei nur peinlich, mit selbstgenähten Sachen herumlaufen zu müssen. Das ist doch uncool! Marken müssen draufsein, doch ob das Zeug paßt oder nicht, wie lange es hält, ob es praktisch ist, scheint nebensächlich. Man will nicht uncool sein, das kann man sich nicht leisten, vor allem nicht in der Pubertät, wenn die Grenzen abgesteckt werden und zuviele Mitschüler viel zu viel Geld zur freien Verfügung haben, und damit protzen, sich alles leisten zu können, was sie wollen.
Momentan ist die Elektronik ein Statussymbol der Jugend, je teurer desto besser.
Wissen, Können, Talente? Nebensache. Geld und die damit erworbenen Staussymbole sind wichtiger. Aussehen? Ja, auch, wenn man damit Geld machen kann, wie als Model arbeiten oder einen reichen Mann abgreifen.

Das alles wirkt bis ins Erwachsenenalter hinein. Es erscheint sehr schwer bis geradezu unmöglich, sich davon zu befreien. Wir definieren uns zu sehr und zu ausschließlich über unser Äußeres, den äußeren Anschein, unsere Wirkung auf das außen. Das geht so weit, daß Frauen sogar bei sich zuhause den Bauch einziehen, wenn sie am Spiegel vobeigehen...
Dies alles macht es sehr schwer, sich mit Nicht-Marken irgendwo am Markt zu positionieren.

Als Handhersteller von Kleidung möchte ich keine "Marke" etablieren, die irgendwann nur um des Namens willen zum Selbstläufer wird, zum Schein statt Sein (wie bei vielen großen Marken in der Bekleidungsindustrie zu beobachten), sondern ich möchte Qualität bieten, gute handwerkliche und künstlerische Qualität. Ohne Marke. Einfach nur mein guter Name, meine Fähigkeiten und Können. Ich möchte auch meinen Namen nicht zu einer Marke machen. Aber ich bezweifle, ob das ohne Markenetablierung in den heutigen Markt- und Produktionsstrukturen überhaupt funktionieren kann. Da eine (eingetragene) Marke einem auch einen gewissen Schutz vor Nachahmern und Produktpiraterie bietet  - die aber ihrerseits auch nur deswegen, WEIL es eben Marken und Labels gibt, existieren

Markenqualität ohne Marke?!
Auf dem Markt wurde das auch schon lange erkannt: eine Sehnsucht der Kunden nach Markenqualität ohne Marke, es wurden No-Name-Labels erfunden - die aber ihrerseits schon wieder selbst eine Marke sind.
Ein Teufelskreis, wie es scheint. Undurchdringlich. Ein Labyrinth mit in Kreisform verlaufenden Gängen, die in sich selbst zurückführen. Und der Kunde muß unterscheiden lernen - ist deas jetzt eine echtes "no label"-Produkt oder eines, das kein Label dranmacht, weil es keines hat, oder irgendein no-name-Müll aus einer Plastikfarbrik?


Und nun das Pro: auch ich orientiere mich an Marken, um die Qualität abschätzen zu können. Angesichts der überbordenden Flut an Angeboten ist das auch wichtig, denn nicht jeder hat Zeit und Muße, aus über 2000 Angeboten Stück für Stück das richtige auszusuchen. Besonders bei Schuhen MUSS ich danach filtern - erst wenn die etablierten Marken kein akzeptables Ergebnis liefern, weiche ich auf mir unbekannte Hersteller aus (ein Drama in zehn Aufzügen - Kinderschuhe kaufen - da ich mir Maßschuhe für Kinder nicht leisten kann... und auch sonst niemand, den ich kenne). Man gibt dem Hersteller aufgrund seines Labels einen Vertrauensvorschuß, der sich dann bewährt oder auch nicht. Aber - mein Empfinden - je öfter es sich nicht bewährt, desto unlustiger wird der Kunde, dort noch mal einzukaufen. Und - subjektives Empfinden - daß aus dem Wort Marke sich automatisch Qualität erschließe, ist auch ein Märchen, dessen Glanz mehr und mehr verblasst.

Marken und Labels - ein Problem der Fertigkonfektion. Paßt einem das eine Label, hat man mit dem anderen Schwierigkeiten (naja, ich nun nicht, ich nähe ja selbst). Ich höre zu gern den Gespräche der Frauen zu, die sich über Paß- und Formprobleme des einen oder anderen Labels auslassen, und sich gegenseitig die Boutique xxx empfehlen, weil frau da in die Größe 36 passe, in anderen Marken würde frau ja die 40 oder gar 42 benötigen, das ginge ja gar nicht... sehr amüsant! :-))
Markenqualität?

Da wären wir wieder. Ein weites Feld, eines von vielen. :-)

Enjoy life, Sathiya

Kommentare:

  1. Ein seeehr weites Feld indeed, Sathiya.
    Am Schlimmsten noch finde ich allerdings die Angst der Frauen vor Groessen-Angaben in Zahlen!
    Da hat schon meine Mutter Tobsuchtsanfaelle gekriegt, weil ich 'Zelt-Stil' bevorzugt habe, wo ich offiziell mind. 2x hineingepasst haette.
    (GoeGa plaerrt da heute auch noch - seufz).
    Desweiteren habe ich einst einer Kollegin - als noch in D. lebend, aus einem wirklich nur zufaelligem Markenkleid eines Traumkleides von mir, das Namens-Label herausmontiert. Selbiges wanderte dann kunstvoll an ein chiceres aber non-Label-Kleid von ihr, weil ich ihr dies empfahl, um eine bloede Zicke von sie besuchender Verwandtschaft 'ruhig zu stellen' -Bingo ! ;-) :-D.
    Ausserdem laufe ich persoenlich nicht gerne Werbung fuer eine Firma, fuer deren Produkt ich eigentlich ohnehin bezahlt habe. D.h., ich hasse aussen sichtbare Namens-Label auf den Tod !!!
    Ich habe heute noch eine Kastinger-Jacke (eine der ersten Goretex; kaum mehr funktionierend aber weil unuebliches kanarien-gelb), welcher ich alle Labels aussen abmontiert habe.
    Auf einer Auszipp-Aermel-Jacke von Camel klebt ueberm Firmen-Logo ein Pinguin und sogar den Reissverschluss-Schieber habe ich auch abmontiert!
    Gestickte Label sind so ziemlich das Einzige, was mich dann mitunter total vom Kauf zurueckscheuen laesst: zu kompliziert und mitunter Schaden bei Demontage moeglich.
    Ganz schlimm fand ich einst bei einem Outing hier mit Freunden, als mein GoeGa auf seine huebsche Strickjacke angesprochen wurde und selbige nach einer hiesigen Nobelmarke aussah - war's aber nicht und wir sagten dies auch frank und frei.
    Was kam (uns nicht trauend, weil oefter mal etwas leicht herunterspielend) war entsetzlich peinlich (aus u/Sicht): eine Freundin trat doch glatt hinter meinen sitzenden Mann und drehte den Jackenkragen um, um den Markennamen zu kontrollieren !!!
    Mich haettest Du vermutlich erstechen koennen und es waere kein Tropfen Blut geflossen, so 'vereist' hat's mich!

    Ich meine, ich kriege die Sorte Polo-Hemden, welche mein GoeGa gerne traegt am leichtesten in seiner guten Uebergroesse vom 'Pferdchen-Sticker'.
    Leider haben diese mit den Jahren ihm aber etwas das Kraut vermiest, indem sie erst die Brusttaschen wegreduzierten, als naechstes zu durchsichtig und als drittes an Aermeln und Gesamtlaenge gespart wurde.
    D.h.: 'Pferdchen' jetzt bald 'ciao' und ich seh ihn bald sein letztes 'richtiges' auftrennen und nachnaehen (das wuerde der bockig glatt selbst machen ;-) )
    Was ich auch NICHT mag: Dienstreisen in Billiglaender mit den Pferdchens!
    Da muss er notfalls mit unscheinbareren Hemden vorlieb nehmen, weil ich dies sonst als Beleidigung einer aermeren Nation ansehen wuerde!

    Lustig war auch vor ca. 2 Jahren eine Teilnahme mit Freunden am sog. 'longest Lunch'. Aus irgendwelchen Gruenden sagte mir mein innerer Kobold, ihm KEIN 'Pferdchen' bereit zu halten. Diese meine Kobold-Aussage hat er auch noch seehr ungluecklich und meckernd am Morgen weggesteckt. ABER: am endlos langem Biergartentisch sassen dann nebeneinander: ein 'Pferdchen' nach dem anderen und wir konnten uns das Lachen nur mit Muehe verbeissen. War auch sehr interessant, wie wir dann mitunter 'midtaetig, generoes' behandelt wurden! :-D

    Ach, da koennt ich Dir Stories erzaehlen bis zum ROFL oder 'Tiefenentleerung".

    Der Marken-Skeptiker und Label-Saboteur, G.

    (ueber eine knallrote Bluse einer namhaften Fa. fluche ich noch heute: einzel zu waschen - selbst nach 20 Jahren; deswegen auch derart geschont ! Das 2 $ Ding vom Discounter - no problems at all: darum todgetragen und todgewaschen! )





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    1. Ich kann Labels und Namen außen auf Sachen, Taschen usw. auch nicht leiden. seit wann laufe ich denn werbung für irgendein Unternehmen, bekomme ich etwa Honorar dafür? Allenfalls finde ich es akzeptabel, wenn sehr dezent, nahezu unsichtbar. Mein Große hat an ihren schwarzen Puma-Laufschuhen des weiß gestickten Puma mit schwarzem Edding unsichtbar gemacht. :-)

      Aber in die Gegenoffensive zu gehen, wie Du es beschreibst, ist auch eine Methode. Leider wird dadurch der Markenwahn eher gestärkt als daß dem Durchschnittsmenschen die Absurdität dessen auffiele.
      Meine Tante lebt in solch sehr reichen Kreisen, die sich durch extremes Markenbewußtsein und Wohlhabenheit auszeichnen, wo das Tragen oder Nichttragen bestimmter Kleidung ein Statement darstellt. Ich finde das über die Maßen anstrengend, ständig danach gescannt zu werden, welche Labels wohl in und an meiner Kleidung seien, weswegen (unter anderem) ich den Kontakt abgebrochen habe. Naja, seit ich sogar meine Unterwäsche selbst nähe, wäre ich wohl ohnehin unten durch, nun erst recht. *lach*

      Ein weites Feld. Daß Markensachen besser passen als no name Sachen ist ja auch ein Mythos. Es kommt immer auf den Einzelfall an.

      Ich verstehe eben nicht: "Pferdchen-Sticker"? Ich kenne mich mit Marken und Labels nicht so aus... vor allem mit dem nicht, was Wohlhabenheit symbolisiert. aber wenn es das ist, was ich denke, dann - ja. Besser in ärmeren Ländern zuhause lassen.

      Libe Grüße, und viele Hugs, u-u-uund ein Röslein *g*, Sathiya

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  2. Ich finde Marken sparen oft Zeit und Ärger. Nehmen wir Klamotten. Ich kann mich z.B. auf Olymp- und eterna-Hemden blind verlassen, ich habe unter geschätzt 50 vielleicht zwei die nicht von denen sind. Sie werden nicht nach zwei Wochen kaputtgehen, sie werden nicht wie ein Kopfkissenbezug aus der Maschine kommen an dem die facility managerin eine Viertelstunde bügeln muss um sie zu zähmen. Ihre Kragen werden nicht sofort zum Reibeiesen. Freilich, es gibt auch genau so gute - vielleicht sogar bessere - zum halben Preis. Nur, da weiß ich das erst nachdem ich sie gekauft und das ausprobiert habe. Und die Hälfte davon anschließend fluchend weggeschmissen.

    Zwar muss man das ab und zu hinterfragen - es gibt Marken die lassen über die Zeit stark nach und ruhen sich auf einer früheren Qualität aus. Aber das macht deutlich weniger Arbeit als bei jedem Stück eine Lotterie zu spielen - ich zumindest kann dem Glump nicht immer ansehen ob es was taugt oder nicht.

    Bei Nahrung ist es hingegen schwerer. Da zählt nicht nur absehbare Qualität, das Zeug muss mir auch schmecken. Und da ist es eine bunte Mischung vom Discounter über den Spezialitätenlieferanten bis zum Chinaladen wo ich kein einziges Etikett lesen kann.

    Nehmen wir geekware, alles was mit bits und bytes zu tun hat, das genaue Gegenteil. Da schaue ich nicht mal auf den Preis bzw. nur insofern als das ich alles sofort ausscheiden lasse das mir zu günstig erscheint. Und um den angesagten MurksMarktMüll einen grossen Bogen mache und lieber nichts als das kaufe. Und jedesmal wenn ich meinen Qualitätsanspruch hinterfragt und testhalber irgendwas billiges besorgt habe, habe ich es letztlich zurück geschickt oder umgetauscht oder weggeschmissen, und letztlich doch wieder was richtiges gekauft. Marken sparen da ungeheuer Nerven und wenn Du eine gefunden hast kannst Du Dich fünf bis zehn Jahre darauf verlassen dass Du keinen absoluten Schrott bekommst. Das ist mir den Preis jederzeit wert - ich muss eben nicht das komplette Angebot auf dem Markt flöhen sondern entscheide mich zwischen einer handvoll Modellen eines Herstellers.

    Wo ich völlig bei Dir bin ist die Litfasssäulenproblematik. Ich will nicht dass man dem Zeug ansieht von wem es ist. Wenn ein Etikett innen drin steckt ist mir das wurscht, aber ich will keine Krokodile auf der Brust mit mir rumtragen.

    Für mich sind Marken also schon ziemlich wichtig, eben weil sie vorhersehbar sind und mir die Dinge einfacher machen.

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    1. :-))
      Ich rede ja nicht generell gegen Marken, da ich sie auch - in Grenzen - zur Beurteilung der Qualität heranziehe, als ein Kriterium von vielen. Bei Eterna-Hemden völlig verständlich. Die würde ich auch blind kaufen - falls ich wieder anfinge, Herrenhemden zu tragen. *lach*

      Mich stört vor allem und überhaupt generell am meisten, daß auf jedem MÜLL ein Label klebt. Und es leider im Marken- und Labeldschungel immer unübersichtlicher wird, und Label=Qualität immer weniger zutrifft... bzw. limitiert für 5 bis 10 Jahre. Doch so lange? *g* ich staune...

      Lg, Sathiya

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    2. Naja, Dein "Pro" nahm sich gegenüber dem "Contra" in meinen Augen ein wenig dünn aus ;-)


      Man darf glaube ich "Label" nicht mit "Marke" vergleichen auch wenn das eine vorgibt die Übersetzung des anderen zu sein. Zu einer Marke zu werden dauert. Marken haben einen Ruf zu verteidigen und tun das oft auch. Label sind bestenfalls eine Vorstufe davon, nur geeignet um den einen Kram vom ähnlichen Kram zu unterscheiden der im Regal direkt daneben liegt. Über Qualität sagen sie jedoch nichts aus.

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    3. Castagir, ich unterschreibe bezueglich der Qualitaet nur (noch) teilweise: manche Firmen sind absolut dabei, sich ihren Namen wohl auf biegen und brechen selbst zu ruinieren! Betonung liegt auf 'manche'; d.h. sind bei mir unter 'starker observation'.
      Ansonsten gilt auch fuer mich: wenn die Qualitaet mir bringt, was ich mir von ihr verspreche .... dann - wenn noetig - lieber woanders dafuer einsparen.

      LG, Gerlinda

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    4. Ja, das ist wohl wahr... ein sehr dünnes Pro. Ich geb´s ja zu!

      Ich bin wohl etwas genervt von den allumfassenden Marken und Labels, die ununterscheidbar ineinander übergehen (Du könntest aber schon recht haben mit Deiner Einschätzung, das eine sei die Vorstufe des anderen, das klingt plausibel) und einem von allem und jedem entgegenspringen und ins Auge fallen.

      Ich finde einen kleinen Herstellerhinweis innen an unauffälliger Stelle akzeptabel, meinetwegen noch ein kleines dezentes Logo Ton in Ton. Aber die momentane Handhabung, daß nicht selten Markenlogo bzw. Label im Mittelpunkt stehen und der Rest sozusagen nur als Carrier der Werbemessage fungiert, passt mir überhaupt nicht. Schau Dir mal die modernen Autos an... das Emblem des Herstellers ist mehr als doppelt so groß wie vor einigen Jahren. Wir haben schon gewitzelt, daß aufgrund der Größe und Schwere dieses Metallstückes ein paar zusätzliche PS installiert werden müßten. :-)) Oder Outdoor-Jacken - manche haben einen dezenten Riesen-Pfotenabdruck auf dem Rücken, in knallgelb.

      Natürlich gibt es auf der anderen Seite auch Marken, die genau davon leben, daß ein Label/Logo möglichst stilvoll umrankt wird - Parfums und dekorative Kosmetik zu Beispiel. Da ist es (meist und noch) so, daß Label und Qualität Hand in Hand gehen. Jedenfalls hoffe ich das jedesmal, wenn ich mir was kaufe und einfach auf die Marke vertraue... ;-)

      Schönes Wochenende, Lg, Sathiya

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    5. G.: die Zeiten sind wohl leider vorbei, als man als Unternehmer noch mit seinem "guten Namen" für etwas, gewöhnlich die Qualität und Seriosität, einstand. Schade, schade... aber da die Leute auch immer "dömmer" werden (ich liebe die "Feuerzangenbowle"!), fällt es wohl nicht so auf. Auch frei nach dem Motto "ist der Ruf auch ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert".

      Wir haben hier aktuell eine Rückrufaktion von Billig-Tiefkühl-Lasagne wegen verdächtigem und nichtdeklariertem Pferdefleischzusatz. Ganz toll (!!!).
      Das wird die Seriosität der betroffenen Handels-Marken wohl leider nicht dauerhaft ankratzen, da der Vorfall wie so viele vor ihm, schnell wieder aus dem (Kurzzeit-)Gedächtnis der Massen verschwunden sein wird.

      Lg, Sathiya, die jetzt in die City geht, um was einzukaufen. :-)

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  3. ... tja und damit kommen wir dann - eventually - wieder zu kleineren Firmen, welche man notfalls 'beim Hals aufhaengen' kann.
    Die Grossen haben das - mangels 'Rueckgrat' drunter - ja meist nicht mehr! ;-)
    Ist zwar ein ziemliches 'der Naechste, bitte' Spielchen (sehe ich hier zumindest) aber immerhin haben wir ausreichend viele davon; d.h.: keeps them busy and out of mischief! Kunden- wie Firmen-Seiten!
    Ne, ne, schoen, wenn die Hoffnung nicht betrogen wird; leider aber immer gut moeglich. Trotzdem: selbige niiie aufgeben!

    LG, G.

    PS: habe gerade kleine Schwierigkeiten mit meinem am Computer-bastelnden Nerdchen; Rueck-Mail vermutlich auf Mo. vertagt - sorry; aber: extra Blumenstrauss vor Begeisterung ueber Deine liebe Idee schon mal vorab! :-D

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