Samstag, 15. August 2015

Plan B

Nach den familiären krankheitsbedingten Turbulenzen der letzten Wochen kann ich jedem nur dringlichst raten, als Plan B jederzeit einen komplett gepackten Koffer für einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt griffbereit dastehen zu haben. Dazu eine aktuelle Liste der wichtigsten Dinge, die vom jeweiligen Helfer abzuarbeiten sind sowie eine kurze knackige Telefonliste der wichtigsten Kontakte. Bei absehbarer Pflegebedürftigkeit sollten idealerweise auch schon Gespräche zu häuslicher Krankenpflege geführt worden sein, um die Zeit nach der Akutversorgung und Rehabilitation vorzubereiten.


Sagen wir mal so: jeder Schwangeren wird empfohlen, ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft eine fertig gepackte Tasche paratstehen zu haben. Dasselbe möchte ich hiermit eindringlich jedem raten, ob schwanger oder nicht: bereitet euch aufs schlimmste vor, seid jederzeit darauf gefaßt, urplötzlich Plan B ausführen zu müssen.

Ein Schlaganfall kann jederzeit jeden treffen, aus heiterem Himmel

Vorbereitet sein ist alles. Eben Plan B, wie gesagt.
Hatte ich gerade in der Familie. ;-)

Gute Gesundheit wünscht Sathiya

Kommentare:

  1. ... wem sagst Du das? Sogar wenn man unterwegs/auf Reisen ist, kann man nicht genuegend B's (+ C's; = wenn das MK nur zum Telefonieren funktioniert ^^!) anwenden!

    Sei umaermelt Du Aermste!

    LG, Gerlinde

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  2. Liebe Sathiya,
    nachdem ich an/von meinem Urlaubsort nicht immer an meine email-Inbox komme und Du aber vermutlich eher an diese aber nicht an den Blog, versuche ich heute - trotzdem und in Hoffnung auf baldige Blogger-Normalitaet f. beide von uns - schon mal ein paar Sachen erklaerend in einem Brief an Dich auf 'evening-morning'.
    Dies dann in der Hoffnung als damit evtl. ausreichendes 'Wieder-Starter-Kit' fuer 'Normaler'.

    Sei geknautscht und mit notfalls 'hire-it'/Leihfingern' Dein trauriges Kinn gestuetzt,

    LG, Gerlinde

    PS: ich denke, dass mit eeetwas Mitdenken beim Anfang d. Briefes dort, den restl. Blogger dann sicher schon die Gruende f. Deine lange Abwesenheit 'daemmern' und Du nicht mehr weiter erklaeren brauchst/musst - so Du nicht moechtest/kannst.

    LG, Gerlinde

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    1. Umpf. Gnargl örks. Rapante.
      Wo sind nur die Worte hin, wenn man sie mal braucht?
      Mein Laptop kennt mich schon garnicht mehr... aber ich versuch´s noch mal.
      Brauche nur ein wenig Anlauf.
      Das Raufen hat mir auch schon gefehlt - ic h hoffe auf diverse zweite dritte und x-te Runden! :-))
      LG, Sathiya

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  3. Herzerl-Smiley: schoen Dich wieder zu hoeren! Bist wirklich ordentlich im Dreck gesteckt - koennte ich mir vorstellen.
    Nachdem ich selbst auch 'etwas Dreck-Bewaeltigung' zu erledigen hatte und damit fast selbst Hilfe gebrauchen konnte, waere ich in Umkehr f. Dich auch kaum Hilfe gewesen sondern eher Belastung zu dieser ausgerechnet sich bitter ueberschneidenden Notzeit von u/Beiden!
    Hoffe seeehr, dass DU zumindest wieder etwas solider 'auf den seelischen Beinen' bist - bei mir dauerts wohl noch eine ganze Weile. Zumal ich mir jetzt auch noch die Abschaffung einer laaaangen fast schon chronischen Schmerz-Sache vorgenommen habe. Ich schaetze in ca. 10 - 15 Jahren mit Geh-Frei neben dem Kaffee-Tischchen stehend, werden wir dann trotzdem in seeligen Erinnerungen selbst vorgenannter Schmerzen schmachten, da dann evtl. (und hoffentlich ?) noch Schmerzhaftere u/tgl. Leben regieren werden ^^ = ich freue mich aber trotzdem schon darauf, denn dann ist's gesichert vorbei!

    LG, Gerlinde

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  4. Hallo,
    hört sich ganz schlimm an. Meine Eltern sind auch nicht gerade die jüngsten (79, 83), aber irgendwie geht es noch. Vor solch einer Situation graust mir. Dazu kommt, dass ich 100 Kilometer entfernt wohne. Immerhin wohnt mein Bruder in der Nähe.

    Gruß Dieter

    p.S.: bin zuletzt mit meinem Blog umgezogen auf meine Internetseite www.rheinland-blogger.net

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