Freitag, 23. Mai 2014

Wahlplakatsloganärgervermeidungsstrategie

von hier: volkerstruebing.wordpress.com/2014/05/10/neulich-in-der-spd-zentrale  (kein Hyperlink)

Nicht ärgern, nur wundern!
Theorem 1: Wie die absurden Slogans auf Wahlplakaten entstehen.
Theorem 2: Was man damit erreichen will/zu können glaubt/ und was wir daraus lernen.

Th. 1:
Brainstorming in den Parteizentralen.
Volker Strübing hat dazu ein Kabarett-Stückchen entworfen, das so gut ist, daß ich Tränen gelacht habe. Zumal ich ja die hiesigen regionalen Plakate der etablierten Parteien vor Augen habe und mich nur zu gut auch noch an die Plakate zur letzten Bundestagswahl erinnere. Alles breitgrinsende Haifische, die von Sardinen gewählt werden wollen.
Die Kurzfassung: Slogans für Wahlplakate müssen her, teuer dürfen sie nicht sein, dafür eingängig, knapp und beeindruckend aber nicht vordergründig nichtssagend. Niemanden soll man darauf festnageln dürfen, es soll alles schön wischiwaschi sein, dafür gut klingen. Richtig klingen. So richtig, daß man auf den Stimmzetteln angekreuzt wird.
Die erste Republik der Welt hat es vorgemacht: Brot und Spiele!
Es ist nichts anderes: Brot und Spiele. Brot für die Welt und Spiele fürs Volk... ist es Zufall, daß die Europawahl in die Zeit des Fußballs fällt? Oder ist es Absicht? Wer für seine Mannschaft fiebert, Sammelkärtchen sammelt, Fußballdevotionalien, Fanartikel besorgt und Punkte zählt, hat keine Kapazität frei, sich auch noch intensiv mit der Europawahl zu befassen, oder wählen zu gehen. Allenfalls wird die Partei/der Kandidat angekreuzt, die/der den wenigsten Wandel, die geringste Änderung verspricht - sprich: alles soll so bleiben, wie es war, und zwar genauso. Was die Wahl an sich zu einer weiteren Farce macht.
Wozu noch einmal EUROPA??

Wegorganisieren, Wegloben und Karriereleiterhochfallhilfestellung für ausgediente, abgehalfterte, verwandte, versippte Staatsdiener aller europäischen Nationen? Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Nationen unter aktiver Mithilfe der Regierungen und Pseudolegitimation durch die Farce einer demokratischen Wahl?

Th. 2:
Isso.

Auf zur Europawahl!
... ich wähle einen Schokoladeneisbecher mit doppelt Sahne, Amarena-Kirschen und Schokosplittern. 
Sathiya

Sonntag, 18. Mai 2014

Attitude vs. Personality

Don’t get confused between my personality & my attitude. 
My personality is who I am, my attitude depends on who you are.

Da habe ich diesen schönen Satz gefunden, er gefiel mir - und siehe da, das Web ist voll davon. Was ihn schon weniger schön aussehen läßt, eher oberflächlich, so wie die Sprüche, die man auf T-Shirts und Frühstücksbrettchen drucken läßt, weil man sie mal toll fand. Aber nichtsdestoweniger, in gewisser Weise, mag ich die Aussage.

Wenn man einen Teil davon umkehrte - beispielsweise in "your attitude depends on how I am" bzw. "your attitude depends on my personality" - so würde das einige bestehenden Probleme  in der zwischenmenschlichen Kommunikation sehr schön erklären.
Etwas weitergedacht ergibt sich die Aussage "your attitude depends on my attitude" und umgekehrt - was den angenehmen Nebeneffekt hat, daß man sich ab sofort 100%ig in Floskeln flüchten kann, und Personality nur noch im Lebenslauf vorkommt. Attitude ist alles! Das ist es, was wir nach außen tragen, was wir herzeigen, Attitude ist das Gesicht, was wir der Welt zeigen! Nicht Personality! Wer braucht das schon? ;-)
Mehr Schein als Sein auf deutsch. Oder ein Lobgesang auf die Bequemlichkeit? Zu Scheinen ist eben doch leichter als zu Sein...

Die Steigerung des Spruches lautet dann wohl so:

 https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEheAe9YP5JiXhvnpEOk5b8zm9ojq7hGAd2_Wp6EwSmUXoD9m2WokBM3QZ3zOzbl-BjZtID0FfEbVb8CUwAW7AbVI3onFUGILKV3E1e30DZbk5aO2xigJimIJ018j1Dbdk0a1ZDFEUz4UOPV/s320/599638_436035646441686_1428227764_n.jpg

Manche haben ganze Schichten von Attitude, und man verbringt Jahre damit, diese eine nach der anderen abzuziehen auf der Suche nach Personality, und am Ende bleibt so gut wie nichts übrig. (das erinnert mich an meine Methode Rosenkohl zu putzen. Am Ende bleibt nur ein erbsengroßes Kügelchen übrig. Aber ich mag ja sowieso keinen Rosenkohl. ;-) ) Doch am Ende kann ich wohl nur nicht mit deren Personality umgehen? :-)

Das war das Wort zum Sonntag, gesprochen von Sathiya

Freitag, 16. Mai 2014

Einen Wunsch frei

Wenn Ihr einen Wunsch bei einer allmächtigen Fee oder einem allmächtigen Gott freihättet, egal was es wäre - was würdet Ihr Euch wünschen?

Idee und Frage übernommen von hier: http://www.hoheluft-magazin.de/wp-content/uploads/2014/05/titelgeschichte.pdf (kein Hyperlink, Text von da)

Stellen wir uns vor, die Wunschfee kommt auf
die Erde. Sie besucht alle sieben Milliarden
Menschen, und alle dürfen einen Wunsch
äußern. Sofern er logisch konsistent ist, wird
die Fee diesen Wunsch erfüllen. Sie hat
übernatürliche Kräfte, die Grenzen der Physik
gelten nicht für sie. Welchen Wunsch wird sie
am häufigsten hören?
Nachdenklich, Sathiya

Samstag, 10. Mai 2014

Isso

Ich nominiere das Wort "ISSO" zum neuen Wort des Jahres. Isso.

Herkunft und Etymologie:
Das Wort ISSO scheint aus dem indogermanischen Sprachgebiet zu kommen, mit leichten Anklängen ans Ugrische und Georgische, auch können Einflüsse afrikanischer und arabischer Sprachen nicht ganz ausgeschlossen werden. Es könnte auch eine Wortschöpfung skatologischen und alkoholischen Ursprunges sein - darüber streiten sich die Gelehrten noch. Umgangssprachlich betrachtet könnte man es leicht als Lautverschiebung der bekräftigenden Floskel "das ist eben so" ansehen = "isso".

Bedeutung:
Es wird meistenteils im Sinn von "Amen", "Howgh, ich habe gesprochen" und "ich habe recht, weil ich recht habe" verwendet, überwiegend um einen dargestellten Sachverhalt mit besonderem Nachdruck zu exklusiver Realität und herausgehobener Existenzberechtigung zu verhelfen. Im Sinne der Betonung der Alternativlosigkeit und des Herausstreichens der gehobenen Wahrheit eines Satzes/einer Bemerkung/einer Behauptung genießt es ganz besondere Beliebtheit.

Verwendung:
Überwiegend aus dem Munde weiblicher Pädagoginnen erfährt ein mit diesem stilistischen Ausrufezeichen versehener Satz eine erfreuliche Aufwertung von 100 Prozent, was noch erfreulichererweise den schlagenden Beweis für jede beliebige damit verbundene Behauptung überflüssig macht, da der Satz per Definition sowieso gilt, dank "isso". Auch Politiker, Moderatoren und andere Medienvertreter haben diese geniale Wortschöpfung schon für sich entdeckt, und verwenden sie zunehmend.

Aussichten/Entwicklung:
Das Wort erfreut sich bei Jung (weiblich) und Alt (weiblich) erstaunlicher Beliebtheit, da es einen von jeglichem Beweis entbindet - die bloße Behauptung plus "isso" genügt. Bei Männern ist die Verwendung desselben noch etwas eingeschränkt, aber wir sind zuversichtlich, daß sich die Geschlechter dahingehend angleichen, wie sie es auch mit anderen weitverbreiteten Wörtern (Sch****, fi****, ko****, vö**** usw. usf.) getan haben, die schlagend effektive Verwendung in jeder Lebenslage spricht eben für sich.  Man vermutet, daß es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis "isso" salonfähig wird, in den Deutschen Duden aufgenommen und in Deutschkursen gelehrt wird. Isso.

Alternative Formulierungen:
"alternativlos"
"das ist einfach so"
"das haben wir schon immer so gemacht/gedacht/getan"
"wage es ja nicht nach dem Sinn zu fragen"
"ich habe jetzt wirklich keine Lust/Zeit/ausreichenden IQ, das zu erklären"
"basta"

Beispiel gefällig? 
Frage: Hmm, eine Frage hätte ich. Warum schreibst du so einen Quatsch, da hat doch weder Hand noch Fuß, noch ist es ugrisch oder georgisch oder meinetwegen klingonisch?! 
Antwort: Ääähm... Isso.

Hach, ich liiiebe es!! :-) Sathiya

Das war: Satire am Freitagabend. 
Prost und kommt gut ins Wochenende!! (jedenfalls die, die noch nicht drin sind. Alle anderen - schöne Zeit!! (•❤◡❤•)

Samstag, 3. Mai 2014

Fluch des Tuns

Immer etwas zu tun haben, etwas leisten, die Zeit sinnvoll verbringen und nutzen, keine Zeit verschwenden, sich mit etwas nützlichem beschäftigen, produktiv sein, mit seinen Händen etwas erschaffen, etwas bauen, konsumieren, etwas verarbeiten, irgendwas nützliches verbloggen - das Tun scheint einer der Hauptwerte der modernen Zeit zu sein.
Wir tun etwas für unsere Bildung, unsere Gesundheit, die Figur, für die Familie, für die Gesellschaft. Wir tun etwas für unsere Zukunft. Wir machen und wir tun den ganzen Tag... und selbst wenn wir uns ausruhen, den Abend genießen, tun wir noch etwas: wir tun was für unsere Unterhaltung, wir planen den nächsten Tag, wir tun eventuell noch was für unsere Fitness oder unser Sexualleben, für unseren Genuß oder den Haushalt.
Nur ganz selten tun wir nichts. So richtig nichts.
Und das, obwohl wir seit Jahrzehnten immer mehr Haushaltgeräte und Supermärkte haben, kaum mehr zu Fuß gehen und eigentlich massenhaft Zeit fürs Nichtstun haben sollten. trotzdem haben wir diese Zeit nicht - wir vergeuden sie mit Tun oder mit der Illusion von Tun. Es ist wie ein Fluch: das Tun läßt uns nicht los.

Was ist "TUN"?
Wir definieren uns über unser Tun und leiten die Höhe unseres gesellschaftlichen Wertes/Ranges davon ab. Je mehr einer tut, desto wertvoller ist er. Nicht unbedingt nur für sich selbst, sondern auch für die Gesellschaft. (an dieser Stelle müßte eigentlich zwingend eine Definition des Wortes Gesellschaft stehen, aber ich habe gerade keinen Nerv dazu. "Gesellschaft" verwende ich freiweg im allgemein gebräuchlichen Sinne)
Kindern wird schon im frühesten Alter der Sinn nutzvoller Freizeitbeschäftigung nahegebracht, im Schulalter schon haben sie einen wohlgefüllten Terminkalender, der locker mit dem eines Managers mithalten kann, um ja keine Zeit fürs Nichtstun übrigzuhaben. Freie Minuten werden mit Tun ausgefüllt, Nichtstun wird nicht zugelassen.
Und man fühlt sich auch gleich viel besser und wertvoller, wenn man viel getan hat. Oder gefühlt viel getan hat. Oder überhaupt etwas getan hat. Je mehr desto besser, aber selbst wenn es nicht viel ist, Hauptsache mehr als nichts. Denn nichts tun ist böse.

Nichtstun wird mit Faulheit, Müßiggang, Nichtwollen und Nichtkönnen gleichgesetzt, zumindest in den unteren und mittleren Schichten der Gesellschaft. In den höheren Schichten wiederum ist es ein Zeichen von Reichtum und purer Luxus, nichts gesellschaftsrelevantes tun zu müssen, sondern sein Tun allein nach persönlicher Lust und Laune ausrichten zu können. Oder eben auch mal nichts zu tun.
(Daß auch gewisse Schichten der Bevölkerung mit voller Absicht nichts tun, weil sie der Überzeugung sind, anderer täten schon genug und deren Tun würde für sie mitzählen, ist ein weiterer Punkt, den ich jetzt einfach undiskutiert so stehen lasse.)

Aber warum müssen wir ständig, den ganzen Tag lang etwas tun? Warum verspüren wir (nun gut, nicht alle, aber ziemlich viele) den Drang danach, unsere Zeit mit etwas sinnvollem und nützlichen zu füllen und andere ebenfalls dazu anzuhalten? Warum haben wir eine solch starke Abneigung gegen das Nichtstun und die Nichtstuer?

Ich sage euch: das ist der Fluch. Der Fluch des Tuns. Und der wird uns noch ganz gehörig zu schaffen machen. Spätestens wenn die ganze Erde von den Früchten unseres Tuns zugemüllt ist, man kein freies Plätzchen mehr findet, um noch etwas getanes hinzustellen, dann wird ein Umdenken stattfinden. Doch warum so lange warten? Ich biete ab sofort einen Kurs in kreativem Nichtstun an, damit jeder etwas für sein Nichtstun - ähm - tun kann. Jawohl. ;-)

Carpe diem -  【ツ】 Sathiya

Sonntag, 27. April 2014

Wie Werbung wirkt

Neulich las ich in im Werbebeileger einer Fachzeitschrift für Pharmazie eine Anzeige für Einbindung von  Apotheken-TV ins Verkaufsgeschehen, um durch gezieltes Abrufen/Ansprechen der zuvor durch reguläre TV-Spots und Printwerbung ins Unterbewußte gespeicherten Werbebotschaften die Kauflust der Kunden zu fördern und das Kaufverhalten gezielt zu steuern. Ich war entsetzt.


Bei Autos, Luxusgütern, Mode, ja sogar Nahrungsmitteln verstehe ich intensivere beeinflussendere Werbung und Reklame, ja noch (gerade so) - aber bei apothekenpflichtigen Medikamenten? Was soll das bringen -  Apo-TV-initiierte Spontankäufe von Aspirin, Hustensaft und Läusemitteln?!
Es ist ja nicht so, daß ich das mit den psychologisch raffiniert gemachten Verkaufsstrategien nicht wüßte. Oder nicht gewußt hätte - ist ja allgemein bekanntes Wissen. So wie ein Supermarkt derart geschickt eingerichtet ist, daß man auf dem Weg Milch-Brot-Bier-Toilettenpapier den gesamten Supermarkt von vorn nach hinten und zurück durchqueren muß, und man auf dem Weg vom Brot zur Butter an Schokolade, Wein und Chips vorbeigeführt wird - das weiß man mittlerweile und kann diese indirekte Beeinflussung durch die Benutzung von Einkaufszetteln ganz gut umgehen. Jedenfalls - ich kann das, meistens jedenfalls.

Ohnehin nerven mich die überall anzutreffenden Rabatt- und Sale-Schilder (ebenso wie die Payback-Automaten im Supermarkt) - die streckenweise mittlerweile schon zur Dauerdeko in erschreckend vielen Apothekenschaufenstern geworden zu sein scheinen. Und nun werde ich auch noch, wenn ich nur ein simples Schmerzmittel besorgen möchte, um die Hausapotheke aufzufüllen, unerwünschterweise an der Kasse mit filmischen Werbebotschaften bombardiert?? Mit Filmen, die direkt und gezielt auf mein Unterbewußtsein einwirken sollen, um damit mein Kaufverhalten zu steuern, mich zu unnötigen Apothekenspontankäufen zu verleiten und damit dem Apotheker mehr Umsatz zu bescheren?!
Das ist ein Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte. Körperverletzung. Manipulation. Das gehört verboten. (◣_◢)

Zum Glück, um nicht zu sagen GottseiDank, sehe ich so gut wie nie fern und lese auch selten/keine Magazine oder Zeitungen. Wenn doch - ab und zu komme ich eben auch nicht drumrum - überblättere/übersehe ich großzügig die Werbeblöcke, sodaß nicht viel davon in meinem Unterbewußten gespeichert werden dürfte.
Aber die Werbepsychologen verstehen ihr Handwerk. Es wirkt ja nicht nur das Fernsehfilmchen oder die halbseitige Anzeige. Es ist die ganze kindliche und schulische Erziehung, die an einem zieht und einem einredet, was einer im weißen Kittel mit vertrauengebietendem zuversichtlichem Lächeln anbietet, noch dazu wenn es mir nur nützen kann und darüberhinaus nur gut für mich ist, auch nichts anderes als nur gut sein kann und deshalb gekauft werden kann/soll/muß - und die Werbeprofis wissen das und hauen schön immer wieder in dieselbe Kerbe, bis man sich dem Ganzen nicht mehr (oder nur schwer) entziehen kann. Mannomann, sind wir alle gut konditioniert...!!

Aber was soll´s - gehe ich eben mit niedergeschlagenen Augen an den Tresen und verlange schriftlich meine Packung Aspirin. Aber - Warnung! Der erste Apotheker, der mich dann nach der in meinem Besitz befindlich sein sollenden Payback-Card fragt zwecks Rabatten, bekommt ungefragt und ungebeten die Hucke voll. So. (⊙_◎)

Enjoy life - und laßt euch nicht von der Werbung verwirren! Das Unterbewußtsein gehört keinem anderen als einem selbst und sollte vor unerlaubter Berührung genauso bewahrt werden wie wir es mit unseren Körpern tun.
Good luck - Sathiya

Freitag, 25. April 2014

ASCII-Art Raubkopie (◑◡◐)

Sowas habe ich schon lange gesucht!    ٩(̾●̮̮̃̾•̃̾)۶ ٩(- ̮̮̃-̃)۶٩(̾●̮̮̃̾•̃̾)۶

Früher, zu Zeiten von Nur-SMS-fähigen Telefonen, gab es mal einen Boom mit lustigen Bildchen aus ASCII-Zeichen. Ich hatte ein Häschen, das winken konnte und ein Kätzchen, das sich das Pfötchen leckte. Mit dem Aussterben der altmodischen Mobiltelefone ist auch diese Kunst fast verschwunden, bzw. auf Foren und Gästebücher ohne animierte gifs beschränkt, und kaum einer macht sich noch die Mühe, sich aus Klammern, Sonderzeichen und Pünktchen witzige Kurzbotschaften in Bildchenform auszudenken.

Diese hier fand ich hier: https://www.seniorbook.de/themen/kategorie/computer-und-technik/artikel/346/ascii-art-mit-buchstaben-malen  (kein Hyperlink)
und habe die schönsten einfach frecherweise kopiert. Ob ich das durfte? Wer weiß...?  ¯\_(ツ)_/¯

(∩▂∩)
(¬▂¬)
(。❤◡❤。)
(✿♥◡♥)
(◊_◊)
(˘_˘)
o( '.' )o
(◣_◢)
(。◕◡◕。)
(︶︿︶)
(◑﹏◐)
(⊙▂⊙)
(∪ ◡ ∪)
(✖﹏✖)
(ಠ_ಠ)
(✖╭╮✖)
(≧◡≦)
٩(◠◡◠)۶
(◑◡◐)
(◕◡-)
(╯_╰)
('◡'✿)
凸(¬◡¬)凸
(⊙_◎)
(⋋▂⋌)
(॓_॔)
(-'_'-)
(¬_¬)
(◕◡◕✿)
(•❤◡❤•)
(◕_◕)

【ツ】


Tja, so ist das Leben...  ¯\_(ツ)_/¯   Sathiya

Donnerstag, 24. April 2014

Back to normal

Ferien zuende, Alltag wieder eingekehrt. Back to normal eben. ;-)
Wie und wo ich war? Weit weit weg, dort wo sich Fuchs und Hase Gutenacht sagen und wo man kein Internet braucht (und auch nur selten kriegt), und wohin man selbst mit einem schnellen Auto einige Zeit unterwegs ist. Im schönen Elbsandsteingebirge.

für Auto-Kenner: welche Marke wird hier gefahren? ;-) 
(ja, ich weiß, daß es nicht besonders schwer ist, aber trotzdem)
und nein, es ist kein Bild aus einem Fahrschullehrbuch. :-)

Felsen, Felsen. Unfaßbar, daß dies in grauer Vorzeit mal Meeresboden war. 
Heute ist es ein (das?) Paradies für Kletterfans.

In der Felsenburg - so haben mutige und schwindelfreie Leute damals jahrhundertelang gelebt.

Für mich wäre das nix - den Blick in den Abgrund bei jedem Gang in die Küche oder aufs Klo hätte ich wirklich nicht gebraucht... ;-) mal ganz abgesehen von den rund 140 Höhenmetern, die jedes Stück zu essen hochgetragen werden mußte

... und die Äpfel oder Kiefernzapfen für den Knabberkorb wurden vermutlich hier geerntet :-))

nettes Stilleben auf dem Weg zur Toilette - abends ein Kichern und morgens ein Muntermacher

Fund im Schoko-Laden. 
Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Lachende Grüße, Sathiya

Für empfindliche Seelen: bei folgendem Bild bitte wegsehen
hmmmjaaa...!!! (besser sogar als Schokolade, ich schwöre! :-D )

Freitag, 11. April 2014

Tasty Yummies

... habe ich auf dieser Seite gefunden:
http://tasty-yummies.com/  (kein Hyperlink)

Ich war auf der Suche nach einem guten schnellen Rezept für selbstgemachtes Mandelmus, wurde hierhin geleitet und blieb stundenlang in diesem Blog hängen. Rezepte über Rezepte...! ;-)
Frisch, saisonal und regional essen, dabei glutenfrei und sogar teils vegan - bequem ist es nicht, aber durchaus machbar. Nicht nur in Kalifornien, auch hier in Deutschland.
Am besten gefällt mir, daß nicht diktatorisch von der einzig und allein selig machenden Ernährungswahrheit ausgegangen wird, sondern die Wahl, sich so oder so zu entscheiden, ohne großes Trara und Brimborium, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Besserwissermanier, dem Leser überlassen wird. Super. :-)

Fazit: sympathisch, lesenswert, das eine oder andere Rezept bzw. Tipp durchaus ohne Schwierigkeiten ins eigene Leben integrierbar. Lebenslust statt Lebensfrust. Hier werde ich definitiv noch öfter lesen - und der Blog ist ab sofort in meiner Blogliste zu finden.

Und das Beste zum Schluß:
"People who love to eat are always the best people."
(Spruch gemopst vom blogeigenen Etsy-Shop von tasty yummies: http://www.etsy.com/listing/169922285/people-who-love-to-eat-are-always-the?ref=shop_home_feat_2 )

Let´s have some tasty yummies :-) - greetings, Sathiya

Donnerstag, 3. April 2014

Satire - Das Welthungerproblem und wie es ganz einfach gelöst wird (*)

Wenn die hungernden Menschen aus Afrika und anderswo nur ein Viertel dessen zu essen bekämen, was die übersättigten überernährten fettleibigen nie etwas essenden Wohlstandsmenschen Europas und Amerikas den ganzen Tag so an NICHTS essen, wäre allen geholfen.
Oder: Man gebe der hungernden Weltbevölkerung einfach NICHTS zu essen, dasselbe NICHTS, was sich die Wohlgenährten Europas fünfmal täglich zu Gemüte führen, und der Hunger wäre Geschichte.
Zwei Fliegen mit einer Klappe - es gäbe keinen Welthunger und keine Adipösen mehr.
Halleluja! Der Hunger wäre - gegessen. ;-)

(*) Angeregt durch ein heute von mir überhörtes Gespräch dreier starkleibiger Damen, die sich darüber austauschten, wie wenig sie doch äßen, genaugenommen sogar nichts äßen, noch nicht einmal Frühstück, und dennoch zunähmen. Während des Gesprächsverlaufes verspürten die Damen ein Bedürfnis nach einer Zigarettenpause und einem Kaffee - es sei ihnen von Herzen gegönnt - und gönnten sich ebenfalls je mehrere Tüten voll süßem NICHTS vom Bäcker. Das Gespräch wurde durch den Kauvorgang von NICHTS kurz pausiert und man setzte es danach nahtlos genau dort fort, wo man es unterbrochen hatte.)

Für diese Milchmädchenrechnung zeichnet verantwortlich  Sathiya
Anfragen auf Lizenzen nehme ich gern entgegen. :-)