As usual. :-)
Schwänke von downunder, in den Kommentaren.
LG, Sathiya
Mittwoch, 17. Juni 2015
Sonntag, 31. Mai 2015
Unmöglicher Unfall
Unfälle gibt es, die kann es eigentlich nicht geben.
Heute nachmittag, mitten in der Stadt: ein auf dem Autodach liegendes Auto.
Wie hat der Fahrer das nur geschafft???
Zone 30, Ampeln, dicker Samstagnachmittagverkehr... ein Rätsel.
Ich warte auf die morgige Zeitung und damit auf des Rätsels Lösung.
Sachen gibts... ;-)
Heute nachmittag, mitten in der Stadt: ein auf dem Autodach liegendes Auto.
Wie hat der Fahrer das nur geschafft???
Zone 30, Ampeln, dicker Samstagnachmittagverkehr... ein Rätsel.
Ich warte auf die morgige Zeitung und damit auf des Rätsels Lösung.
Sachen gibts... ;-)
Mittwoch, 20. Mai 2015
Aufgabe: gendern Sie "niemand"
Ein Hoch auf die Gender-Sprache!
Alle Gender-Welt achtet darauf, nur ja alle Bezeichnungen zu vermeiden, die auf ein Geschlecht hindeuten, und wenn solche sich trotz aller Bemühungen doch nicht vermeiden lassen, sie tunlichst und poliitisch korrektest mit Binnen-I, Unterstrich-Innen, großem R, X-Endungen und was weiß ich noch alles auszuschreiben - und dann vergessen dieselben Personen in ihrem vorbildlich gegenderten Text ein ganz kleines und unscheinbares Wörtchen: das Wörtchen "niemand".
Leutchens, das ist ein ganz böses Wort! Es ist noch nicht gegendert! Ein Skandal!
Also, nun die Aufgabe: gendern Sie das, verflixt noch mal.
Vorschläge:
niefraud
niefraumand
niemenschd
nieXd
nie-jedeR-d
nie-alle-d
Beschwipste Grüße - Sathiya
Alle Gender-Welt achtet darauf, nur ja alle Bezeichnungen zu vermeiden, die auf ein Geschlecht hindeuten, und wenn solche sich trotz aller Bemühungen doch nicht vermeiden lassen, sie tunlichst und poliitisch korrektest mit Binnen-I, Unterstrich-Innen, großem R, X-Endungen und was weiß ich noch alles auszuschreiben - und dann vergessen dieselben Personen in ihrem vorbildlich gegenderten Text ein ganz kleines und unscheinbares Wörtchen: das Wörtchen "niemand".
Leutchens, das ist ein ganz böses Wort! Es ist noch nicht gegendert! Ein Skandal!
Also, nun die Aufgabe: gendern Sie das, verflixt noch mal.
Vorschläge:
niefraud
niefraumand
niemenschd
nieXd
nie-jedeR-d
nie-alle-d
Beschwipste Grüße - Sathiya
Sonntag, 10. Mai 2015
Arm und reich
Die Jüngste kam aus der Schule und fragte mich: "Mami, sind wir arm oder reich?"
Ein paar Kinder in ihrer Klasse würden sich darüber unterhalten und ihre Klassenkameraden damit nerven.
Sie wisse nicht, was sie darauf antworten könne.
Ich war etwas ratlos. Denn bevor man über irgendetwas, egal was, diskutieren kann, muß man sich über die Begrifflichkeiten einigen, also was genau z.B. "Armut" und "Reichtum" bedeuten.
Was verstehen kleine Mädchen und Jungen von zehn Jahren unter "reich"? Daß sie sich "alles kaufen" können? Was sie wollen, wann sie es wollen, ohne Rücksicht auf Nutzen oder Brauchbarkeit zu nehmen? Sich jederzeit alle seine (Kauf-)Launen erfüllen zu können - ist das schon Reichtum? Nun, für Zehnjährige ist die Welt noch einfach - du bist reich, wenn du dir alles kaufen kannst, was du willst, und arm, wenn du es nicht kannst. :-)
Und was, wenn das, was es zu kaufen gibt, einfach nicht das ist, was ich will? Bin ich dann arm? Oder eher arm dran? Oder bescheiden? Oder unbescheiden?
Meine Antwort an sie fiel dementsprechend etwas asiatisch-philosophisch aus: reich bist Du, wenn es Dir in Deinem Herzen an nichts fehlt. Arm bist Du, wenn es Dir trotz aller materieller Güter immer noch an etwas fehlt und Du glaubst, es Dir durch Kaufen beschaffen zu können oder zu müssen.
Für ihre Klassenkameraden habe ich ihr diese Antwort gegeben: Nein, so reich wie ihr sind wir nicht. NA UND?
Genau: na und?
Schmunzelnd, Sathiya
Ein paar Kinder in ihrer Klasse würden sich darüber unterhalten und ihre Klassenkameraden damit nerven.
Sie wisse nicht, was sie darauf antworten könne.
Ich war etwas ratlos. Denn bevor man über irgendetwas, egal was, diskutieren kann, muß man sich über die Begrifflichkeiten einigen, also was genau z.B. "Armut" und "Reichtum" bedeuten.
Was verstehen kleine Mädchen und Jungen von zehn Jahren unter "reich"? Daß sie sich "alles kaufen" können? Was sie wollen, wann sie es wollen, ohne Rücksicht auf Nutzen oder Brauchbarkeit zu nehmen? Sich jederzeit alle seine (Kauf-)Launen erfüllen zu können - ist das schon Reichtum? Nun, für Zehnjährige ist die Welt noch einfach - du bist reich, wenn du dir alles kaufen kannst, was du willst, und arm, wenn du es nicht kannst. :-)
Und was, wenn das, was es zu kaufen gibt, einfach nicht das ist, was ich will? Bin ich dann arm? Oder eher arm dran? Oder bescheiden? Oder unbescheiden?
Meine Antwort an sie fiel dementsprechend etwas asiatisch-philosophisch aus: reich bist Du, wenn es Dir in Deinem Herzen an nichts fehlt. Arm bist Du, wenn es Dir trotz aller materieller Güter immer noch an etwas fehlt und Du glaubst, es Dir durch Kaufen beschaffen zu können oder zu müssen.
Für ihre Klassenkameraden habe ich ihr diese Antwort gegeben: Nein, so reich wie ihr sind wir nicht. NA UND?
Genau: na und?
Schmunzelnd, Sathiya
Samstag, 2. Mai 2015
Ballast abwerfen
Ich habe mich und meine Wohnung von Ballast befreit.
Zum Beispiel, habe ich fast alle Erinnerungsstücke, die sich angesammelt haben, gnadenlos entsorgt. Ich brauche sie nicht, um mich zu erinnern - warum ich sie überhaupt erst gekauft hatte, wird ein ewiges Rätsel bleiben. Nein, nicht wirklich, ich weiß ziemlich genau, warum. Und nun will ich die Sachen nicht mehr um mich haben.
Wie oft habe ich das eine oder andere in der Hand gehalten, drauf und dran, es wegzuwerfen, und dachte dann, 'ach, das kann man irgendwann noch mal brauchen', oder 'da hängen soviele Erinnerungen daran', oder 'es ist viel zu schade zum wegtun' - und so sammelte sich in vielen Jahren mächtig viel Krimskrams an, der mir lieb und teuer war, oder ich einfach zu geizig, es aufzugeben. Und so ertrank ich fast in dem Zeug, räumte es ständig im Kreis herum, weil es irgendwie nie so richtig zu mir gehören wollte, und es schwer war, einen festen Platz dafür zu finden.
Ab und zu ist es angebracht, all die Besitztümer zu mustern, die man im Lauf der Zeit angehäuft hat, und sich eine einfache Frage zu stellen: ist mir der Besitz dieses oder jenen Stückes Freude oder Last?
Kann man die Frage nicht positiv beantworten, ist es vermutlich an der Zeit, sich davon zu trennen. Ohne Bedauern. Kurz und schmerzlos. Ab in die Tonne... und zwar am besten ohne jeden Gedanken daran, ob man es noch gewinnbringend verkaufen könnte. Wenn man es dennoch kann, ist es gut, doch wenn nicht, dann eben nicht. Einfach davon trennen, materiell wie mental. Weg ist weg, und weg ist gut. Alles was weg ist, kann einen nicht mehr belasten. Einfach den alten Ballast abwerfen, und es geht aufwärts!
Das gilt auch für mentale Besitztümer. Wie Beziehungen und ihre Nachwirkungen. Bilder, die einem unvermittelt aus Kartons, Büchern und Alben entgegenflattern, Briefe, die schon längst in den Altpapiercontainer gehörten, Geschenke längst vergangener Tage, die ohnehin außer Staub nur Ärger auf die schenkende Person angesammelt haben. Weg damit. ;-)
Welche Erleichterung. Herrlich!
Carpe diem - beste Grüße - Sathiya
Zum Beispiel, habe ich fast alle Erinnerungsstücke, die sich angesammelt haben, gnadenlos entsorgt. Ich brauche sie nicht, um mich zu erinnern - warum ich sie überhaupt erst gekauft hatte, wird ein ewiges Rätsel bleiben. Nein, nicht wirklich, ich weiß ziemlich genau, warum. Und nun will ich die Sachen nicht mehr um mich haben.
Wie oft habe ich das eine oder andere in der Hand gehalten, drauf und dran, es wegzuwerfen, und dachte dann, 'ach, das kann man irgendwann noch mal brauchen', oder 'da hängen soviele Erinnerungen daran', oder 'es ist viel zu schade zum wegtun' - und so sammelte sich in vielen Jahren mächtig viel Krimskrams an, der mir lieb und teuer war, oder ich einfach zu geizig, es aufzugeben. Und so ertrank ich fast in dem Zeug, räumte es ständig im Kreis herum, weil es irgendwie nie so richtig zu mir gehören wollte, und es schwer war, einen festen Platz dafür zu finden.
Ab und zu ist es angebracht, all die Besitztümer zu mustern, die man im Lauf der Zeit angehäuft hat, und sich eine einfache Frage zu stellen: ist mir der Besitz dieses oder jenen Stückes Freude oder Last?
Kann man die Frage nicht positiv beantworten, ist es vermutlich an der Zeit, sich davon zu trennen. Ohne Bedauern. Kurz und schmerzlos. Ab in die Tonne... und zwar am besten ohne jeden Gedanken daran, ob man es noch gewinnbringend verkaufen könnte. Wenn man es dennoch kann, ist es gut, doch wenn nicht, dann eben nicht. Einfach davon trennen, materiell wie mental. Weg ist weg, und weg ist gut. Alles was weg ist, kann einen nicht mehr belasten. Einfach den alten Ballast abwerfen, und es geht aufwärts!
Das gilt auch für mentale Besitztümer. Wie Beziehungen und ihre Nachwirkungen. Bilder, die einem unvermittelt aus Kartons, Büchern und Alben entgegenflattern, Briefe, die schon längst in den Altpapiercontainer gehörten, Geschenke längst vergangener Tage, die ohnehin außer Staub nur Ärger auf die schenkende Person angesammelt haben. Weg damit. ;-)
Welche Erleichterung. Herrlich!
Carpe diem - beste Grüße - Sathiya
Sonntag, 19. April 2015
Freiluftgrillen
ist eine feine Sache. Wenn man einen Garten hat, ist es perfekt.
Wenn nicht, gibt es Grillplätze, auf denen man nach Lust und Laune in freier Natur grillen kann.
Oder man kommt zu uns in die Stadt und richtet sich im Freizeitgelände Alter Friedhof häuslich ein. Da geht alles. Sogar ein Meter Durchmessende Feuer mit zweieinhalb Meter hochschlagenden Flammen. Ist alles drin und keiner sagt was. Unter den Bäumen, auf den alten Grabsteinen, direkt neben trockenem Gestrüpp, sogar auf den Spielplattformen für die Kinder. Grad daß keiner ein Feuer auf der Rutsche gemacht hat. Heut hat sich ein Kind das Auge halb ausgeschlagen, es blutete stark, die halbe Familie heulte und schrie - egal. Zwei Männergruppen lieferten sich einen bestimmt gespielten, aber sehr echt aussehenden Kampf mit Steakmessern und Spießen. Stört keinen. Sehr.
Aber mich.
Die reinste Freiluftküche - alle paar Meter hockt eine Großfamilie vor ihren Kochfeuern und kocht, brät und brutzelt, daß man die Feuerwehr rufen möchte, weil der Qualm so dicht ist, daß man die Hand nicht vor Augen sieht. Dazu ein Geräuschpegel, der sich ohne weiteres mit dem eines Freibads im Hochsommer messen kann.
Doch das Beste kommt zum Schluß: der Müll.
Meine Güte, hinterlassen die vielen Menschen einen Müll!!! Unfaßbar! Säckeweise! Oder lose, quer über der Wiesen verteilt. Über die öffentliche Toilette rede ich lieber nicht, die müßte beinahe bis Australien zu riechen sein. Gottseidank ist der Geruch von brennendem Grillanzünder und verkohltem Fleisch stark genug, um deren Geruch zu überdecken. ;-)
Die armen Leute von der Stadtreinigung tun mir jeden Morgen mehr als leid, wenn sie den Abfall des vergangenen Tages beseitigen müssen. Lasterweise wird er abgefahren, lasterweise.
Was mich erstaunt: jeden Tag sind mehrere Grills dabei. Vom billigen Einweggrill bis zum teuereren Kugelgrill - jeden Tag werden mehrere geschrottet. Das wundert mich wirklich. Wie machen die das nur?? Noch verwunderlicher: trotz massiven Einsatzes von Wasserpfeifen mit dazugehörigem -äh- "aromatischen Tabak" habe ich noch nie eine geschrottete Wasserpfeife im Müll gesehen. Noch nie. ;-)
Auf zum Freiluftgrillen!
Ich nehme bitte ein Dry-Aged Beef Steak. Groß. Mit Pfeffer. Medium. Mjamm.
Wenn nicht, gibt es Grillplätze, auf denen man nach Lust und Laune in freier Natur grillen kann.
Oder man kommt zu uns in die Stadt und richtet sich im Freizeitgelände Alter Friedhof häuslich ein. Da geht alles. Sogar ein Meter Durchmessende Feuer mit zweieinhalb Meter hochschlagenden Flammen. Ist alles drin und keiner sagt was. Unter den Bäumen, auf den alten Grabsteinen, direkt neben trockenem Gestrüpp, sogar auf den Spielplattformen für die Kinder. Grad daß keiner ein Feuer auf der Rutsche gemacht hat. Heut hat sich ein Kind das Auge halb ausgeschlagen, es blutete stark, die halbe Familie heulte und schrie - egal. Zwei Männergruppen lieferten sich einen bestimmt gespielten, aber sehr echt aussehenden Kampf mit Steakmessern und Spießen. Stört keinen. Sehr.
Aber mich.
Die reinste Freiluftküche - alle paar Meter hockt eine Großfamilie vor ihren Kochfeuern und kocht, brät und brutzelt, daß man die Feuerwehr rufen möchte, weil der Qualm so dicht ist, daß man die Hand nicht vor Augen sieht. Dazu ein Geräuschpegel, der sich ohne weiteres mit dem eines Freibads im Hochsommer messen kann.
Doch das Beste kommt zum Schluß: der Müll.
Meine Güte, hinterlassen die vielen Menschen einen Müll!!! Unfaßbar! Säckeweise! Oder lose, quer über der Wiesen verteilt. Über die öffentliche Toilette rede ich lieber nicht, die müßte beinahe bis Australien zu riechen sein. Gottseidank ist der Geruch von brennendem Grillanzünder und verkohltem Fleisch stark genug, um deren Geruch zu überdecken. ;-)
Die armen Leute von der Stadtreinigung tun mir jeden Morgen mehr als leid, wenn sie den Abfall des vergangenen Tages beseitigen müssen. Lasterweise wird er abgefahren, lasterweise.
Was mich erstaunt: jeden Tag sind mehrere Grills dabei. Vom billigen Einweggrill bis zum teuereren Kugelgrill - jeden Tag werden mehrere geschrottet. Das wundert mich wirklich. Wie machen die das nur?? Noch verwunderlicher: trotz massiven Einsatzes von Wasserpfeifen mit dazugehörigem -äh- "aromatischen Tabak" habe ich noch nie eine geschrottete Wasserpfeife im Müll gesehen. Noch nie. ;-)
Auf zum Freiluftgrillen!
Ich nehme bitte ein Dry-Aged Beef Steak. Groß. Mit Pfeffer. Medium. Mjamm.
Donnerstag, 16. April 2015
Schulthema: Zeitung lesen
Nach den Osterferien ging es los: mit dem schulischen Zeitunglesen.
Die Kinder sollen laut beigefügtem Elternbrief noch mehr ans Lesen herangeführt werden. Sie werden zwei Wochen lang jeden Tag in der Schule kostenlos eine Zeitung bekommen, sollen darin nach Lust und Laune Artikel lesen und die Eltern sollen mit ihnen über das Gelesene sprechen.
An sich eine Idee, die durchaus des Überlegens wert wäre, wenn nicht das große Aber wäre.
Ich war der Sache eigentlich nicht gänzlich abgeneigt, bis heute beim Mittagessen meine 10jährige Tochter urplötzlich fragte, ob es wahr sei, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ins Krankenhaus müßten. Und was das eigentlich genau sei.
BAMM!!
Das Thema sexuelle Aufklärung mit der Holzhammermethode.
Also wirklich: manche Zeitungsartikel müßten mit einer Altersfreigabe versehen sein.
Kopfschüttelnd: Sathiya
Die Kinder sollen laut beigefügtem Elternbrief noch mehr ans Lesen herangeführt werden. Sie werden zwei Wochen lang jeden Tag in der Schule kostenlos eine Zeitung bekommen, sollen darin nach Lust und Laune Artikel lesen und die Eltern sollen mit ihnen über das Gelesene sprechen.
An sich eine Idee, die durchaus des Überlegens wert wäre, wenn nicht das große Aber wäre.
Ich war der Sache eigentlich nicht gänzlich abgeneigt, bis heute beim Mittagessen meine 10jährige Tochter urplötzlich fragte, ob es wahr sei, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ins Krankenhaus müßten. Und was das eigentlich genau sei.
BAMM!!
Das Thema sexuelle Aufklärung mit der Holzhammermethode.
Also wirklich: manche Zeitungsartikel müßten mit einer Altersfreigabe versehen sein.
Kopfschüttelnd: Sathiya
Freitag, 27. März 2015
Das Dogma der Unfehlbarkeit
... der Medien
... der Politik
... der offiziellen Verlautbarungen
wird dieser Tage ganz besonders stark beansprucht.
Das gemeine Wahlvolk will nämlich nicht ohne Widerstand das schlucken, was ihm von den Oberschten, sprich französichen Staatsanwalt und Massenmedien, zum schlucken vorgesetzt wird. Es will nämlich nicht kritiklos glauben, was es hört - daß das Flugzeug auf keinen Fall aufgrund menschlichen Versagens, technischer Defekte oder terroristischer Aktion; oder gar friendly fire abgestürzt sein kann, sondern vielmehr von einem - man beachte, wie außerordentlich gut das folgende den Oberschten in den Kram paßt - psychisch labilen, verdächtigerweise sogar zum Moslem (Zufälle gibts, die gibts nicht!) gewordenen Jungspund mit selbst- und massenmörderischer Absicht mit vollem Bewußtsein gegen eine Bergwand gesteuert wurde. Der junge Mann schien auch noch so abgebrüht zu sein, daß er während des ganzen Sinkfluges, den sicheren Tod vor Augen, noch nicht einmal schneller geatmet habe.
Also, wers glaubt, wird selig...!
Das wäre alles zu einfach, zu passend, zu schön, um wahr zu sein - um einmal Mister Monk zu zitieren.
Ich glaube das nicht, und mit mir Tausende.
Da wird plötzlich wie ein Kaninchen aus dem Hut ein passender Sündenbock gezogen. Jemand will was gehört haben und phantasiert sich ein Szenario zusammen, wie es platter nicht sein könnte. Unglaubwürdig. Abgeschmackt. Unwahrscheinlich. Von keinem Beweis, z.B. durch den Flugschreiber oder Satellitenaufnahmen, gestützt. Besonders nervt mich, daß wie verrückt darauf herumgeritten wird, daß der Copilot ja noch geatmet hätte. Das gelte als absoluter Beweis für die Selbst- und Massenmordtheorie. Fakt ist nur eines: man hat normale Atemgeräusche auf dem Band gehört. oder besser: Geräusche, die man für Atmung halten könnte.
Und da kommt das Dogma von der Unfehlbarkeit ins Spiel.
Es ist also nur das als wahr zu erkennen, was von offizieller Seite zur Veröffentlichung freigegeben und damit zur Wahrheit erklärt wurde, und was nicht veröffentlicht wurde, ist erstens nicht wahr und hat zweitens nie stattgefunden. So einfach ist das. Und wenn es alle Medien ununterbrochen 24/7 bringen, kann es doch nur wahr sein, nicht wahr?
Geez! Als ob eine Lüge oder bloße Behauptung durch tausendfache Wiederholung irgendwann wahr würde.
Wenigstens waren es diesmal nicht die Russen oder Ukrainer... aber wißt ihr was? vielleicht "kommt doch noch heraus", daß er zumindest Halbrusse war. Der gewohnheitsmäßig Drogen genommen hat. Ein durchgeknallter Psychopath mit einem russischen Elternteil, Kindheit im Artek, zum Islam konvertiert, drogenabhängig und ein eiskalter Killer, und dazu Duzfreund Putins. Nur, wie konnte man das beim Einstellungstest nur übersehen?? (Zynismus off)
Warum nur nervt mich das so, daß ich mich schon seit Dienstag damit beschäftige?
Weil ich mich diesmal persönlich manipuliert und belogen fühle, in einem Ausmaß, wie ich es noch nie erlebt habe. Weil ich mich von Staats wegen für dumm verkaufen lassen muß, um des lieben Friedens willen.
Warum muß es unbedingt ein Selbstmörder sein? Ein stinknormaler Flugzeugabsturz wäre wesentlich einfacher zu verkraften ist als diese Räuberpistole. Die vermutlich erfunden wurde, um schlimmeres und unmöglich zu glaubendes zu vertuschen. Warum könnte man nicht einfach nur vergessen haben, das Flugzeug vollzutanken (na, also die Boden-Crew würde ich sofort entlassen!!), und über den Alpen war dann der Sprit alle - das wäre ebenso plausibel und nicht halb so schmerzhaft wie die Selbstmörder-Theorie. Damit wäre auch keiner glücklich, aber man hätte sein menschliches Versagen, da sich möglicherweise aufs schönste mit den Aufzeichnungen des Flugschreibers deckt - so man dieses wichtige Bauteil noch findet.
Apropos Frieden: Wißt ihr, wenn ich sicher wüßte, daß die da oben solch ein Theater nur aufführen, um des lieben (Welt-)Friedens willen, um den Ausbruch des dritten Weltkrieges zu verhindern, wäre das was anderes. Dann wüßte man, woran man ist, und könnte sich wieder abregen und seine Energien auf was anderes lenken. Und man könnte seine Notvorräte aufstocken. Was ich ohnehin tun werde.
Bis dahin gilt auch auf diesem meinen Blog: das Dogma von der Unfehlbarkeit. Meiner.
... der Politik
... der offiziellen Verlautbarungen
wird dieser Tage ganz besonders stark beansprucht.
Das gemeine Wahlvolk will nämlich nicht ohne Widerstand das schlucken, was ihm von den Oberschten, sprich französichen Staatsanwalt und Massenmedien, zum schlucken vorgesetzt wird. Es will nämlich nicht kritiklos glauben, was es hört - daß das Flugzeug auf keinen Fall aufgrund menschlichen Versagens, technischer Defekte oder terroristischer Aktion; oder gar friendly fire abgestürzt sein kann, sondern vielmehr von einem - man beachte, wie außerordentlich gut das folgende den Oberschten in den Kram paßt - psychisch labilen, verdächtigerweise sogar zum Moslem (Zufälle gibts, die gibts nicht!) gewordenen Jungspund mit selbst- und massenmörderischer Absicht mit vollem Bewußtsein gegen eine Bergwand gesteuert wurde. Der junge Mann schien auch noch so abgebrüht zu sein, daß er während des ganzen Sinkfluges, den sicheren Tod vor Augen, noch nicht einmal schneller geatmet habe.
Also, wers glaubt, wird selig...!
Das wäre alles zu einfach, zu passend, zu schön, um wahr zu sein - um einmal Mister Monk zu zitieren.
Ich glaube das nicht, und mit mir Tausende.
Da wird plötzlich wie ein Kaninchen aus dem Hut ein passender Sündenbock gezogen. Jemand will was gehört haben und phantasiert sich ein Szenario zusammen, wie es platter nicht sein könnte. Unglaubwürdig. Abgeschmackt. Unwahrscheinlich. Von keinem Beweis, z.B. durch den Flugschreiber oder Satellitenaufnahmen, gestützt. Besonders nervt mich, daß wie verrückt darauf herumgeritten wird, daß der Copilot ja noch geatmet hätte. Das gelte als absoluter Beweis für die Selbst- und Massenmordtheorie. Fakt ist nur eines: man hat normale Atemgeräusche auf dem Band gehört. oder besser: Geräusche, die man für Atmung halten könnte.
Und da kommt das Dogma von der Unfehlbarkeit ins Spiel.
Es ist also nur das als wahr zu erkennen, was von offizieller Seite zur Veröffentlichung freigegeben und damit zur Wahrheit erklärt wurde, und was nicht veröffentlicht wurde, ist erstens nicht wahr und hat zweitens nie stattgefunden. So einfach ist das. Und wenn es alle Medien ununterbrochen 24/7 bringen, kann es doch nur wahr sein, nicht wahr?
Geez! Als ob eine Lüge oder bloße Behauptung durch tausendfache Wiederholung irgendwann wahr würde.
Wenigstens waren es diesmal nicht die Russen oder Ukrainer... aber wißt ihr was? vielleicht "kommt doch noch heraus", daß er zumindest Halbrusse war. Der gewohnheitsmäßig Drogen genommen hat. Ein durchgeknallter Psychopath mit einem russischen Elternteil, Kindheit im Artek, zum Islam konvertiert, drogenabhängig und ein eiskalter Killer, und dazu Duzfreund Putins. Nur, wie konnte man das beim Einstellungstest nur übersehen?? (Zynismus off)
Warum nur nervt mich das so, daß ich mich schon seit Dienstag damit beschäftige?
Weil ich mich diesmal persönlich manipuliert und belogen fühle, in einem Ausmaß, wie ich es noch nie erlebt habe. Weil ich mich von Staats wegen für dumm verkaufen lassen muß, um des lieben Friedens willen.
Warum muß es unbedingt ein Selbstmörder sein? Ein stinknormaler Flugzeugabsturz wäre wesentlich einfacher zu verkraften ist als diese Räuberpistole. Die vermutlich erfunden wurde, um schlimmeres und unmöglich zu glaubendes zu vertuschen. Warum könnte man nicht einfach nur vergessen haben, das Flugzeug vollzutanken (na, also die Boden-Crew würde ich sofort entlassen!!), und über den Alpen war dann der Sprit alle - das wäre ebenso plausibel und nicht halb so schmerzhaft wie die Selbstmörder-Theorie. Damit wäre auch keiner glücklich, aber man hätte sein menschliches Versagen, da sich möglicherweise aufs schönste mit den Aufzeichnungen des Flugschreibers deckt - so man dieses wichtige Bauteil noch findet.
Apropos Frieden: Wißt ihr, wenn ich sicher wüßte, daß die da oben solch ein Theater nur aufführen, um des lieben (Welt-)Friedens willen, um den Ausbruch des dritten Weltkrieges zu verhindern, wäre das was anderes. Dann wüßte man, woran man ist, und könnte sich wieder abregen und seine Energien auf was anderes lenken. Und man könnte seine Notvorräte aufstocken. Was ich ohnehin tun werde.
Bis dahin gilt auch auf diesem meinen Blog: das Dogma von der Unfehlbarkeit. Meiner.
Donnerstag, 26. März 2015
Katastrophentourismus und -journalismus
Es gibt ihn - in der realen Welt und auch virtuell.
Ich schließe mich da nicht aus, ich suche im Web nach Antworten und Erklärungen für die möglichen Ursachen des aktuellen Flugzeugunglücks. Ich möchte wenigstens, da ich persönlich am Unglücksort nichts tun kann, nicht helfen kann!, wissen, was passiert ist.
Aber was ich finde, sind neben knapper seriöser Berichterstattung: Vermutungen, genüßliches Breitwalzen von Halbwissen, Wünschen und Hörensagen, ein Sichsonnen in Betroffenheit, kommerzialisierte und instrumentalisierte Trauer, Verschwörungstheorien, Politiker, Medienleute, Personen aller Farben, die versuchen, das Unglück für sich zu nutzen. Die Selbstdarstellung einiger Politiker ist überaus beschämend.
Die Live-Ticker der Online-Portale der großen Tageszeitungen zur Unglücksaufklärung und Ursachenforschung finde ich (bei allem eigenen Interesse) unsäglich peinlich.
By the way: wo sind eigentlich die Liveticker, wenn es um die Zehntausende Krankenhaustote jedes Jahr geht? Die Hunderte Unfalltote im Straßenverkehr jeden Monat? Die Tausende Toten in all den Kriegen weltweit??
Andererseits: das letzte große Unglück geschah weit weg von deutschem Raum und Einflußbereich. Man konnte nicht an die Unglücksorte hingelangen, aus Sicherheitserwägungen und politischen Rücksichtnahmen heraus. Aber nun, da es sozusagen direkt vor unserer Haustür passierte, ist dem Aktionismus Tür und Tor geöffnet. Die Jounaille badet genüßlich in Trümmern, Blut und Tränen, überspitzt gesehen.
gefunden: eine Anleitung für Journalisten.
http://www.sheng-fui.de/aktuell/10-dinge-die-wir-nach-einer-flugzeugkatastrophe-nicht-sehenhoerenlesen-wollen/
Bitte haltet euch daran, wenn ihr über Katastrophen berichtet. Danke.
Das war mein letztes Wort dazu, bevor die Untersuchungen abgeschlossen sind.
Take care, und schaut euch ja die nächste Fluggesellschaft genau an, bevor ihr eincheckt!!
In stillem Gedenken an die Verunglückten und ihre Angehörigen,
Sathiya
Ich schließe mich da nicht aus, ich suche im Web nach Antworten und Erklärungen für die möglichen Ursachen des aktuellen Flugzeugunglücks. Ich möchte wenigstens, da ich persönlich am Unglücksort nichts tun kann, nicht helfen kann!, wissen, was passiert ist.
Aber was ich finde, sind neben knapper seriöser Berichterstattung: Vermutungen, genüßliches Breitwalzen von Halbwissen, Wünschen und Hörensagen, ein Sichsonnen in Betroffenheit, kommerzialisierte und instrumentalisierte Trauer, Verschwörungstheorien, Politiker, Medienleute, Personen aller Farben, die versuchen, das Unglück für sich zu nutzen. Die Selbstdarstellung einiger Politiker ist überaus beschämend.
Die Live-Ticker der Online-Portale der großen Tageszeitungen zur Unglücksaufklärung und Ursachenforschung finde ich (bei allem eigenen Interesse) unsäglich peinlich.
By the way: wo sind eigentlich die Liveticker, wenn es um die Zehntausende Krankenhaustote jedes Jahr geht? Die Hunderte Unfalltote im Straßenverkehr jeden Monat? Die Tausende Toten in all den Kriegen weltweit??
Andererseits: das letzte große Unglück geschah weit weg von deutschem Raum und Einflußbereich. Man konnte nicht an die Unglücksorte hingelangen, aus Sicherheitserwägungen und politischen Rücksichtnahmen heraus. Aber nun, da es sozusagen direkt vor unserer Haustür passierte, ist dem Aktionismus Tür und Tor geöffnet. Die Jounaille badet genüßlich in Trümmern, Blut und Tränen, überspitzt gesehen.
gefunden: eine Anleitung für Journalisten.
http://www.sheng-fui.de/aktuell/10-dinge-die-wir-nach-einer-flugzeugkatastrophe-nicht-sehenhoerenlesen-wollen/
Bitte haltet euch daran, wenn ihr über Katastrophen berichtet. Danke.
Das war mein letztes Wort dazu, bevor die Untersuchungen abgeschlossen sind.
Take care, und schaut euch ja die nächste Fluggesellschaft genau an, bevor ihr eincheckt!!
In stillem Gedenken an die Verunglückten und ihre Angehörigen,
Sathiya
Dienstag, 24. März 2015
Germanwings down - schreckliches Flugzeugunglück in den Alpen
Das Flugzeugunglück heute in den Alpen berührt mich tief. Ich kenne keinen persönlich, der damit geflogen ist, aber trotzdem bin ich geschockt. Ich hoffe, daß die Katastrophenhelfer schnell und gut zum Unglücksort gebracht wurden und sofort mit Hilfsmaßnahmen beginnen konnten. Und daß vielleicht doch noch der eine oder andere eventuell Überlebende geborgen und gerettet werden kann.
Die Bilder des Trümmerfeldes sind erschütternd.
Die armen Menschen!
Wir gehen immer davon aus, daß all die schlimmen Dinge immer nur den "anderen" passieren, in den "anderen" Teilen der Welt, schön weit entfernt, damit man genügend Raum und Zeit, Zeitungspapier und Druckerschwärze und Bildschirmglas dazwischen hat. Und nun, passiert es direkt vor unserer Haustür! Ein Unglück! Wir sind doch nicht so unverwundbar, wie wir immer geglaubt haben, und wir sind betroffen. Vor allem, weil diesmal soviele Deutsche unter den Opfern sind. Das berührt uns tiefer, als wenn eine ganze Maschine voller Asiaten, Australier oder Holländer verunglückt. Wir sind eben doch Nationalisten.
Nicht daß ich falsch verstanden werde: mir tun alle Opfer von Unglücken leid, und ihre Angehörigen ebenfalls. Aber die deutschen Opfer tun mir leider mehr leid. Auch weil diesmal soviele junge Menschen, halbe Kinder noch, an Bord waren. Mein Gott, die armen Eltern!!!
Ich hoffe aus tiefstem Herzen, daß am Unglücksort zügig aufgeräumt und eventuelle Überlebende gefunden, alle Toten geborgen und die Unglücksursache aufgeklärt werden kann. Und die Familien und Freunde der Verunglückten... unvorstellbar, was sie durchmachen. Die Ärmsten.
Das wird eine schlimme Nacht für alle Beteiligten. Ich bin in Gedanken bei ihnen.
Nachdenklich, traurig und sehr bewegt - Sathiya
Die Bilder des Trümmerfeldes sind erschütternd.
Die armen Menschen!
Wir gehen immer davon aus, daß all die schlimmen Dinge immer nur den "anderen" passieren, in den "anderen" Teilen der Welt, schön weit entfernt, damit man genügend Raum und Zeit, Zeitungspapier und Druckerschwärze und Bildschirmglas dazwischen hat. Und nun, passiert es direkt vor unserer Haustür! Ein Unglück! Wir sind doch nicht so unverwundbar, wie wir immer geglaubt haben, und wir sind betroffen. Vor allem, weil diesmal soviele Deutsche unter den Opfern sind. Das berührt uns tiefer, als wenn eine ganze Maschine voller Asiaten, Australier oder Holländer verunglückt. Wir sind eben doch Nationalisten.
Nicht daß ich falsch verstanden werde: mir tun alle Opfer von Unglücken leid, und ihre Angehörigen ebenfalls. Aber die deutschen Opfer tun mir leider mehr leid. Auch weil diesmal soviele junge Menschen, halbe Kinder noch, an Bord waren. Mein Gott, die armen Eltern!!!
Ich hoffe aus tiefstem Herzen, daß am Unglücksort zügig aufgeräumt und eventuelle Überlebende gefunden, alle Toten geborgen und die Unglücksursache aufgeklärt werden kann. Und die Familien und Freunde der Verunglückten... unvorstellbar, was sie durchmachen. Die Ärmsten.
Das wird eine schlimme Nacht für alle Beteiligten. Ich bin in Gedanken bei ihnen.
Nachdenklich, traurig und sehr bewegt - Sathiya
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