Mittwoch, 27. Januar 2021

Chronik

Die Geißel des Jahrtausends 

Wir befinden uns dieser Tage schon in Woche 48 der nationalen Notlage. 

Zuerst - noch Ende Januar - hieß es - alles sei nicht so wild, unser Land sei hervorragend gerüstet und überhaupt seien Warnungen rechts, populistisch und voll Nazi. Man belächelte die Chinesen ob ihrer Epidemie und verschiffte noch überaus großzügig alle möglichen Hilfsgüter nach China. Dann wurde es eng, ein Land nach dem anderen schloß seine Außengrenzen, seine Innengrenzen und dann auch die Geschäfte... 

Man war wie vom Donner gerührt, als auch in Deutschland die ersten Fälle auftraten, und begann hektisch und aktionistisch zu agieren. Versammlungsverbote über 1000 Menschen, dann über 100, dann über 10... Betretungsverbote in Kliniken und Seniorenheimen, Abstandsgebot, Masken nützen nichts... wahllose und überdimensionierte Bestellungen von medizinischer Schutzausrüstung und Geräten... es wurde mit den Millionen nur so um sich geworfen, als wenn es kein Morgen gäbe. 

Am 16. März v.J. wurde dann Hals über Kopf das Land gelockdownt, nachdem nur Stunden zuvor genau das noch als Fakenews abgetan worden war. 

Lockdown bis lange nach den Osterferien, der nahtlos ins home schooling überging. Und Maskenpflicht allüberall. Ach ja, und von Anfang an wurde uns eine Impfung als allein selig machendes Mittel verheißen. Nur so, so die Ansage, würden wir jemals wieder zur Normalität zurückkehren können. Gleichzeitig begannen die Medien die Ausnahmesituation als Neue Normalität zu vermarkten. 

Im Sommer konnten wir bis in den Herbst relative Normalität genießen, abgesehen vom Corona-Tanz in den Supermärkten und Maskenball im Bus. Und der Aussicht, die nächsten zwei oder drei Generationen Unsummen für die Schulden abbezahlen zu lassen, für den Wiederaufbau Europas. Und der medial unermüdlich verbreiteten Aussicht, bis Weihnachten ungeheure "Zahlen" haben zu werden. 

Die Zahlen stiegen erwartungsgemäß, und offiziell wurde im Oktober für den ganzen November ein lockdown light oder Wellenbrecher-Lockdown beschlossen, der uns allen Weihnachten und Silvester "sichern" sollte. 

Dieser lockdown wurde bis zum 16. Dezember verlängert und zum lockdown hard verschärft, die Silvesterfeiern wurden nebenbei kassiert, und danach bis zum 10. Januar ausgedehnt, danach bis zum 31. Januar, und dieser Tage bis zum 14. Februar. Und alles wegen der "Zahlen". Die im Übrigen sinken.

Und man wird fragen dürfen, wie lange denn noch? 

Die Impfung, die uns allen unser altes Leben zurückgeben sollte, erweist sich nach vier Wochen als Rohrkrepierer, und man hat flugs eine neue Gefahr (Mutation!) gefunden (oder erfunden?), die es unmöglich macht, die Pandemie für beendet zu erklären und den Ausnahmezustand zu beenden. 

 

Die Versprechen der Politiker lauteten im 

Februar/März/April: "flatten the curve", man ging von einer nahezu vollständigen Durchseuchung der Bevölkerung aus und setzte auf eine sich dadurch natürlich ergebene Immunität (was ja auch das Ziel einer Impfung sein muß) 

April/Mai: man sprach von einem R-Wert, der unter den Wert 1 zu bringen sei, dann könne man wieder lockern, A-H-A-Regeln erfunden 

Mai/Juni: man erfand den Inzidenzwert, die Corona-Ampel und den 7-Tage-R-Wert, sowie erste Corona-Bußgeldkataloge 

Juni/Juli: Sommerpause in Berlin, Corona hat auch Pause... 

August/September: man erhöhte massiv die PCR-Testmenge und konnte wunschgemäß "steigende Zahlen" feststellen, weswegen man leider leider reagieren mußte. Bußgelder werden teils drastisch erhöht und gnadenlos beigetrieben. 

September/Oktober: man bereitet die Bevölkerung vor auf die neue nationale Teststrategie, baut Impfzentren in sicherer Erwartung eines Impfstoffes, und verschärft Hygiene- und Abstandsregeln einschließlich Reiseverbote 

November: lockdown light, man beginnt von Mutationen zu reden, und über Privilegien für Geimpfte 

Dezember: man verspricht bei Wohlverhalten Weihnachten und Silvester zu "lockern" 

Januar: Impfen beginnt, aber mit weitaus weniger Impfstoff als gedacht, das Desaster wird schöngeredet. Karneval fällt aus. Lockern auch, diesmal aber nicht der "Zahlen" sondern der Mutanten wegen.

 Ich habe das alles so satt.

Donnerstag, 24. August 2017

Things fall apart

Things fall apart, the centre cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world,
The blood-dimmed tide is loosed, and everywhere
The ceremony of innocence is drowned;
The best lack all conviction; while the worst
Are full of passionate intensity.


Aus: William Butler Yeats - The second coming

ebenfalls hier:

http://johannaschall.blogspot.de/2012/04/william-butler-yeats-die-wiederkunft.html

in der Verbindung mit der Offenbarung des Johannes, Kap. 13



Die Dinge fallen auseinander, die Dinge, die wir immer kannten.
Die Dinge, die wir immer für selbstverständlich hielten, für ewig und garantiert, und deshalb aufgehört haben, um uns sie zu bemühen, sie zu respektieren und zu erhalten.

Begraben wurden in den letzten Monaten per Gesetz die Meinungsfreiheit, das Bankgeheimnis, die Vertragsfreiheit, die Gleichheit vor dem Gesetz.
Gefördert und sogar gefordert werden Spitzeldienste für staatliche Stellen, Denunziantentum und einseitig gegen Deutsche gerichteter Rassismus. Jeder gesunde Nationalismus, der für jedes Volk der Erde normal ist (außer anscheinend für die Deutschen?) wird unterdrückt, als rechts und Nazi diffamiert, Heimatliebe wird mit Fremdenhaß gleichgesetzt.

Apropos Haß: überall wird nur noch Haß gesehen - hate speech, Haßbotschaften - und mit entsprechendem staatlich erlaubten Haß gekontert. Siehe das Netzdurchsetzungsgesetz und die Kahane-Stiftung.
Die Medien verbreiten leider nur noch Regierungspropaganda, die wahren Nachrichten muß man sich mühselig im Netz zusammensuchen und selbst verifizieren. Die Medien scheinen mittlerweile fast schon gleichgeschaltet zu sein (falls ein Begriff aus den Dunklen Jahren überhaupt erlaubt ist) - auf allen Kanälen dieselben Nachrichten, identische Wortwahl. Nur die Todesanzeigen sind noch verschieden...

Das Waffengesetz wurde verschärft und das Recht auf Waffenbesitz inoffiziell sogar an die richtige Gesinnung gekoppelt.
Die Justiz und Rechtsprechung sind über die Maßen nachsichtig mit den sog. Neubürgern, dafür umso härter und erbarmungsloser gegen Deutsche.
Die Gefahren der vollkommen unkontrollierten Hereinflutung von kulturfremden Menschen werden verharmlost, schöngeredet oder überhaupt nicht erst öffentlich thematisiert, die Kosten verschwiegen.

Vom Winde verweht ist die Möglichkeit, abends allein in der Dämmerung einen Spaziergang zu machen, ohne belästigt zu werden oder schlimmeres zu erleben.
Vorbei ist der Frieden zwischen den Geschlechtern. Vorbei ist auch die Dualität der Geschlechter. Vorbei ist die Unschuld unserer Kinder in Kindergarten und Grundschule. Vorbei...
Und noch vieles mehr.

In einem Monat ist Bundestagswahl - und ich wage kaum mir vorzustellen, wie sich unsere Welt der Dinge, wie wir sie kannten, noch verändern wird.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Kranken- und Gesundheit

Verrückt: hieß es früher (vor mehr als zehn oder zwanzig Jahren) noch Krankenschwester und Krankenpfleger, Krankenkasse und Krankenhaus, Krankheit und Krankenakte usw., dürfen wir uns seit einigen Jahren an neogenial anmutenden Begriffsneuschöpfungen und Bedeutungswandlungen erfreuen:

statt Krankenschwester/Krankenpfleger heißt es nun Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Statt Krankenkasse: Kranken- und Gesundheitskasse oder kurz Gesundheitskasse.

Statt Krankenhaus: Klinikum für <medizinischer Ausdruck> oder "von und zu" <Ort einfügen>

Für Krankheit und Krankenakte und einige weitere Worte, die die Silbe <krank> in sich tragen, ist die endgültige Wortneuwahl wohl noch nicht ganz abgeschlossen.

Ich hätte da ein paar Tipps: Gesundkrankheit. Gesundheitsakte.
Igitt. Aber wetten, daß sich in ein paar Jahren kaum noch einer daran stößt?

Man fragt sich unwillkürlich, wann dann ein Kranker nicht mehr Kranker genannt werden darf, obwohl er - nun ja - krank ist?!


Nachdenklich macht mich vor allem die Umbenennung der ehemaligen Krankenkassen in "Gesundheitskassen".
War es früher noch so, daß die Krankenkassen die Kosten für die notwendigen Behandlungen zur Heilung einer Krankheit übernahmen, scheinen sie mehr und mehr ihren Geschäftsbereich auf die gesunden Anteile der Bevölkerung auszuweiten, sich in Dutzenden Präventionsangeboten, Hokuspokusmedizin, Wellness, digitalem Venetzungsschnulli (Medikamenteneinnehm-App usw.), Bonuszahlungen fürs Nichtkranksein und Neukundenwerbung zu verzetteln, und dabei mehr und mehr ihr eigentliches Kerngeschäft zu vernachlässigen. Und Jahr für Jahr dabei immer teurer zu werden.

Ja, es kommt einem beinahe so vor - und das ist ein durchaus sehr subjektiver Eindruck - als ob die selbsternannten "Gesundheits"kassen sich mehr und mehr als eigentlicher Eigentümer und Besitzer jeglicher Gesundheit im Lande verstehen. Und die freiwilligen und unfreiwilligen Beitragszahler sollen/müssen ihre Gesundheit für teures Geld von den Kassen zurückmieten. Diese Überlegung erklärt übrigens nebenbei ganz zwanglos die ständig steigenden Beiträge zur Krankenversicherung. Dynamische Mietpreisanpassung?

Damit einher geht leider eine besorgniserregende Verlagerung der Verantwortung für die eigene Gesundheit vom Menschen weg hin zur Kranken- äh Gesundheitskasse. Das ist nicht nur auf den Patienten gemünzt - nein! auch die Herren und Damen Mitarbeiter bei den besagten Kassen sind immer öfter der Auffassung, daß ohne sie nichts ginge, schon gar keine Gesundheit.


In diesem Sinne - allen jederzeit eine eiserne Gesundheit!

Montag, 1. Mai 2017

Freizeit ist ...

Das Wort "Freizeit" geht einem leicht von den Lippen.
Schon während der ersten Schuljahre wurde man darauf trainiert, auf Nachfrage brav anzugeben, was man denn gern in seiner Freizeit tue. Ohne weiteres Nachdenken hat man von seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen geplaudert. Man plante seine Freizeit, lernte, sie sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden. Man übte sich in Effizienz, auch in der knapp bemessenen Freizeit. Manchmal allerdings faulenzte man, ließ fünfe gerade sein und vergeudete dann eben seine Freizeit.

Und kaum einer von uns Kindern hat je über das Wort "Freizeit" an sich nachgedacht. Es wurde als unabänderlich hingenommen, wie so vieles andere auch. Es zog sich hin bis ins Erwachsenenleben, wobei ich zunehmend Gesprächen auswich, die sich um die üblichen Freizeitbeschäftigungen drehten. Das Wort "Freizeit" an sich mißfiel mir.


Was genau soll der Begriff "Freizeit" eigentlich bedeuten? Wo kommt er her, wie ist seine Entstehung?

https://de.wikipedia.org/wiki/Freizeit

Fragt man Wikipedia, so liest man unter anderem:
  • Dieser Artikel beschäftigt sich mit Freizeit im Sinne von arbeitsfreier Zeit.
  • Freizeit = Zeit, in der jemand nicht zu arbeiten braucht, keine besonderen Verpflichtungen hat; für Hobbys oder Erholung frei verfügbare Zeit

Genau DAS ist der Punkt, um den es mir geht.
Die freie Zeit, die ein Mensch hat, wird der Arbeitszeit, die derselbe Mensch zu leisten hat, gegenübergestellt, damit direkt bewertet und - in unserer Leistungsgesellschaft - automatisch als rangnieder eingestuft, im Sinne von <Freizeit ist der Arbeitszeit untergeordnet>, weil sie in erster Linie zur Regeneration und Erholung gewährt wird, also praktisch nur zum Erhalt der Arbeitskraft genutzt werden soll.

Freizeit wird also als Abwesenheit von Arbeit definiert - wie bedauerlich und wie einseitig.
Rein logisch betrachtet, würde es durchaus Sinn ergeben, die Freizeit als Nicht-Arbeit oder die Arbeit als Nicht-Freizeit zu bezeichnen. Linguistischer Nonsense, aber auf einen mehr kommt es dieser Tage ja nicht an, nicht wahr?


Wie würde wohl der Ausdruck für Freizeit lauten, wenn ihm nicht die Arbeit so Dominant gegenüberstünde, sondern die Freizeit an sich das Hauptlebensziel wäre, und Arbeit ihr untergeordnet? Muße etwa?
Und folgerichtig wäre der, welcher sich der Muße hingibt, ein Müßiggänger. Wie negativ.  Und wie passend zur allgemeinen Glorifizierung der "Arbeit" und des "Arbeitsplatzinhabers".

In diesem Sinne. Jedes weitere  Wort ist wohl müßig.

Montag, 13. März 2017

Wahlalternative

Alternative zu den demokratischen Wahlen?


Aus Friedrich Schillers Bürgschaft.

Der Dolch im Gewande wäre als Ersatz für Bleistift und Stimmzettel heutzutage durchaus denkbar, angesichts der gereizten Stimmung..
Ist nicht auch der Tyrannenmord oder Caesarenmord oder gar Präsidentenmord gute alte demokratische bzw. republikanische Tradition?

Man darf gespannt sein - dieses Jahr werden in einigen wichtigen Ländern Wahlen abgehalten. Die nächsten schon in zwei Tagen in Holland. Die Iden den März lassen grüßen.

Sonntag, 5. März 2017

Freude schöner Götterfunken

Man fragt sich, angesichts der konsequenten und politisch korrekten Durchgenderung der Gesellschaft und der modernen Literatur, wann wohl endlich die Klassiker drankommen.
Seltsamerweise hat sich - noch - niemand über den Text der Ode an die Freude beschwert, obwohl es da etliche Streitpunkte gäbe.

Beispiel:
Alle Menschen werden Brüder.

Das geht doch wohl nicht an, meine Damen und Herren.
Brüder! Ausgerechnet!

Brüder, überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen.
...

Wer ein holdes Weib errungen
mische seinen Jubel ein.
...

Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur...
...

Wollust ward dem Wurm gegeben...
...

Männerstolz vor Königsthronen.

Ja, ist es denn die Möglichkeit! :-)

Da wir ja sonst nichts zu tun zu haben scheinen, und auch die nächste Bundestagswahl noch lang hin ist, wäre es ein Verdienst, sich des anstößigen Textes im Sinne von gendergerechter Sprache anzunehmen. Schließlich gibt es ja auch die Bibel in "gerechter Sprache" zu lesen.
Vorschläge bitte nur mit Vorwarnung senden, damit ich vor der Lektüre eine Brechschüssel und genügend Taschentücher parat habe. Danke.

Das allereinfachste wäre natürlich, absolut jedes Wort, was auf irgendein Geschlecht hinweist, sei letzteres nun grammatikalisch, biologisch, eingebildet oder fließend, radikal umzuprogrammieren.

Dann würde sich die Ode an die Freude möglicherweise so lesen:

Freud schön Göttfunk
Tocht aus Elysium
w betret feutrunk himmlisch d heiligtum
d zaub bind wied was Mod streng geteil
all Mensch werd Brüd
wo sanft Flügel weil

!$§%"&&!

Ich brauch ein Aspirin.

Freitag, 3. März 2017

Lohn und Brot - Entkoppelung

Bei jemandem in "Lohn und Brot" stehen ist eine alte Redensart für abhängige Arbeit. Häufig verwendet für Hausangestellte, Handwerks-Gesellen, Fabrikarbeiter, Tagelöhner, Feldarbeiter.
In Lohn und Brot stehen bedeutete, sich sein Brot, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Große Sprünge machen konnte man nicht, reich wurde man auch nicht unbedingt, aber es reichte zum Leben und zum Gründen einer Familie langte es auch noch.

Heute bedeutet in Lohn und Brot stehen nicht immer, daß man davon auch existieren kann. Manche haben sogar zwei oder drei Jobs, um überhaupt über die Runden zu kommen. Heuzutage Lohn zu bekommen heißt aber nicht unbedingt, dafür auch genug Brot kaufen zu können. Brot im Sinne von Leben.
Schleichend hat sich die Arbeit, für die man Lohn bekommt, vom Brot, das man dafür erhält entfernt.

Dank der deutschen Vorreiterrolle im Niedriglohnsektor (das, was sich so vollmundig Agenda 2010 nannte) haben sich Brot und Lohn vor allem in den klassischen Niedriglohnberufen nahezu entkoppelt. Wieviele Menschen müssen auf dem Sozialamt um Zuschüsse betteln, weil der reguläre Lohn nicht mehr zum Leben reicht? Und dei Arbeitgeber rechnen damit, vermindern den ohnehin kärgliche Lohn noch um ein weiteres, verkaufen es ihren Angestellten gar noch als alternativlos, da diese ja schließlich zum Amt gehen können.

Weiter geht es mit den unsäglichen Praktika, in denen Menschen zum Nulltarif und bei Strafandrohung von Sanktionen schuften müssen, nur um "für den Arbeitsmarkt fit zu werden". Leute, das Praktikumsunwesen IST mittlerweile der Arbeitsmarkt!
Von einer Gleichheit von Lohn und Brot kann hier erst recht nicht gesprochen werden.

Wenn Arbeit haben das wichtigste für manche Menschen ist - Schlagwort "Hauptsache Arbeit!" - dann meinen sie in aller Regel die Gleichwertigkeit von Arbeit und Lohn. Sie meinen damit, sich selbst erhalten zu können.
Leider funktioniert es nicht. Nicht mehr.
Die Gleichung ist gekippt. Wie so einiges anderes.

Wir werden sehen, wir werden hören.

Donnerstag, 2. März 2017

Hartnäckiger Infekt und chemtrails

Die Influenza oder Erkältungswelle verläuft anscheinend diese Saison besonders stark.
Von allen Seiten höre und lese ich, daß man sich noch nie so lange so schlecht gefühlt habe, sich nicht richtig erhole und einige Zeit nach Genesung erneut erkranke. Auch uns hat es mehrfach erwischt, vom letzten Infekt erholen wir uns gerade langsam.
Das Zeug, was Schnupfen, Husten und allgemeines Krankheitsgefühl verursacht, ist wohl vom Himmel gerieselt, kaum einer ist verschont geblieben.

Andere Beobachtung: noch nie habe ich so lange Zeit einen so zugezogenen, milchig verwaschenen Himmel gesehen, der sich hielt und hielt und nicht richtig aufklaren wollte.

Nun kommt eine gewagte (und eigentlich im Grunde genommen hirnrissige!!) Hypothese: es sind die Chem-Trails.
Flugzeuge, die tags und nachts kreuz und quer und keiner logischen Flugroute folgend, über den Himmel fliegen und dabei äußerst ungewöhnliche und befremdliche sog. Kondensstreifen hinterlassen. Diese Kondensstreifen verhalten sich exakt wie Kondensmilch im Kaffee: sie färben den Himmel milchig ein. Früher, noch vor zehn Jahren, hatte nur eins von vielleicht 20 oder gar 100 Flugzeugen einen sichtbaren Kondensstreifen und der löste sich innerhalb von Sekunden, maximal Minuten restlos auf. Was tun die Leute dieser Tage nur in den Flugzeugtreibstoff rein?
Die Brüder, die verflixten, sprühen den Himmel mit irgendwas voll, was uns alle krank macht.

In den Medien, sofern das Thema überhaupt angesprochen und nicht sofort als an den Haaren herbeigezogene Verschwörungstheorie verächtlich gemacht wird, wurde gelegentlich mal was von Geo-engineering und globaler Klimabeeinflussung gemurmelt, was mithilfe gewisser Spezialflugzeuge erfolgen sollte, die irgendeine Substanz in die Athmosphäre einbringen sollten, um lokal die Sonneneinstrahlung zu vermindern. Was immer das für geheimnisvolle Substanzen sein sollten - Metallflitter? Polymere?

Oder irgendwelche Krankheitserreger? Oder Giftmüll? Industrieabfälle? Giftigen krankmachenden Industriemüll?!

Ich meine, die Leute haben früher alles einfach ins Meer verklappt, was sie an Land/Schiff nicht mehr gebrauchen konnten, warum also nicht den Luftozean nutzen, verteilt sich doch alles so prächtig...

Verknüpfung: weil da irgendwas gesprüht wurde, sind die Leute krank. Kranker als sie es wären, wenn der Himmel sauber bliebe. Selbst wenn nichts gesprüht worden wäre, allein der immense Luftverkehr erzeugt eine solche Luftverschmutzung, daß es krankmachend sein muß!

Das bringt mich zur nächsten Beobachtung: noch nie war es in den Städten so staubig und dreckig wie heute. Der Dreck rieselt geradewegs vom Himmel. Meine Toilette beispielsweise ist nach spätestens zwei Tagen dermaßen verstaubt, man glaubt es nicht. Der Schornsteinfeger holt jedes Jahr einen Riesensack Dreck aus dem Schornstein. Das glaubt man erst recht nicht. Das KANN einfach nicht alles vom Ruß und von den Ziegelsteinen des Schlotes kommen, das kann doch nur von oben hineinfallen.

Es kann doch nicht die Lösung sein, daß ich mit einer Feinstaubmaske auf der Nase hier sitzen muß? Bis in alle Zukunft?

Allen Erkrankten und anderweitig Betroffenen gute Besserung wünscht  
Sathiya

Mittwoch, 1. März 2017

Haus aus dem 3D-Drucker

http://apis-cor.com/en/about/news/first-house

Das ist ja der Wahnsinn!
Sowas brauche ich ganz unbedingt auch! Am besten gleich zwei oder drei! :-))

Das gute alte Gartenhäuschen mit Tapete hat dann wohl ausgedient...


Montag, 27. Februar 2017

Post Mortem

Wie wir unsere Verstorbenen ehren.
Ob wir sie begraben, im Sarg vernagelt oder in Tücher eingeschlagen, sie zuvor noch einbalsamieren oder anderweitig konservieren, sie öffentlich zur Schau stellen (Aufbahrung, Körperwelten), sie in anatomischen Instituten in Stückchen schneiden, sie auf offenen Scheiterhaufen oder in Krematorien verbrennen, ob sie in Einzelgräbern oder Massengräbern zur letzten Ruhe gebettet werden, ihre Asche auf Wiesen verstreut, ins Meer geschüttet, in den Fluß geworfen oder vom Winde verweht wird, ob sie ins Weltall geschossen oder auf hoher See ins Wasser gekippt werden, ob sie in die Wüste getragen werden, von Geiern abgenagt (sog. Himmelsbestattung), ob sie auf Friedhöfen oder im Familiengarten liegen, in Mausoleen oder Erdlöchern, in Felsspalten oder auf Bäume gebunden, ob die Urnen sich in Grabreihenfächern oder auf dem Kaminsims befinden - all das sagt sehr viel über uns aus.
Wir bestatten unsere Toten auf vielfältigste Weise, den gewachsenen Traditionen und religiösen Überzeugungen entsprechend, und häufig genug auch der schlichten Notwendigkeit gehorchend.

Hierzulande ist es üblich, die Verstorbenen nach traditioneller Weise eher christlich orientiert zu Grabe zu tragen. Man wird entweder im Sarg beerdigt oder der Körper wird im Krematorium verbrannt und nachfolgend die Asche zur letzten Ruhe gebettet. Meistens.

Wie werden wohl all die mohammedanischen Toten bestattet werden, und vor allem: wo? Millionen über Millionen sind bis jetzt gekommen... selbst wenn man annimmt, daß sie alle noch mindestens 40 Jahre leben, irgendwann wird es soweit sein. Sie werden doch nicht alle zum Sterben in ihr Heimatland zurückkehren, oder nicht? Oder doch?

Naja, wie man hört, gibt es eine neue Bestattungsmethode - man wird gefriergetrocknet und anschließend umweltfreundlich kompostiert. Na wenn das nichts ist... nun muß man es nur noch in die Heiligen Schriften schmuggeln. Und ins Grundgesetz: § 666: Jeder hat die Pflicht, nützlich bis über den Tod hinaus zu sein.

In diesem Sinne - gute Nacht.

Montag, 20. Februar 2017

Eine Lektion aus der Natur

Die Anzahl der nicht als Deutsche gebürtigen Menschen in Stadt und Land erhöht sich und erhöht sich und erhöht sich...
Was wird wohl geschehen, wenn alles so weiter läuft wie bisher? Es kommen immer mehr, um für immer zu bleiben und von uns, unseren Errungenschaften, unserer Energie, unserem Leben, unseren Kindern, unserer Zukunft zu zehren...

Der folgende Arteikel, dessen Text ich kurzerhand ausgeliehen habe, spricht zwar von gewissen Singvögeln Amerikas, aber ich kann mir nicht helfen, die Parallelen zu ganz bestimmten heutigen modernen menschlichen Gesellschaften sind nicht zu übersehen. Vor allem, da auch wir Menschen in erster Linie der Biologie gehorchen, ob wir das nun bewußt wollen oder nicht.
Wir sollten innehalten und uns ansehen, was Mutter Natur uns dazu zu sagen hat.

Artikel gefunden hier:
https://cernunninsel.wordpress.com/2014/01/19/eine-lektion-aus-der-natur/
(vollständiger Text)

Die hübsche Scharlachtangare: einer von vielen Singvögeln, die durch Invasoren bedroht sind, die die Vögel dazu bringen, für fremde Nachkommen zu sorgen.

Die hübsche Scharlachtangare: einer von vielen Singvögeln, die durch Invasoren bedroht sind, die die Vögel dazu bringen, für fremde Nachkommen zu sorgen.


Von Kevin Alfred Strom, übersetzt von Deep Roots. Das Original A Lesson From Nature erschien am 9. Februar 2009 in Kevin Alfred Stroms Essays.


(Ursprünglich als Teil der Sendung von American Dissident Voices vom 10. August 2005 ausgestrahlt.) Die Originalübersetzung erschien am 21. Februar 2013 auf „As der Schwerter“.

Die Bedrohungen für amerikanische Singvögel veranschaulichen in dramatischer Weise die schlimme Notlage von Euro-Amerikanern.

EINE MEINER KLEINEN FREUDEN im Leben ist die Vogelbeobachtung, die mir etwas Frieden in dieser Welt des ständigen Konflikts schenkt.
Über die Jahre habe ich entdeckt, daß man von unseren Nachbarn, den Vögeln, eine Menge lernen kann; Lektionen, welche die Gesetze der Natur veranschaulichen, die für uns genauso gelten wie für sie.

Kürzlich hat mir ein Zuhörer diesen Artikel der Times Dispatch aus Richmond, Virginia, geschickt, mit dem Titel „Singvögel im Mittleren Westen singen den Kuhstärlingsblues – Das Aufziehen von Waisenküken löscht Pflegefamilien aus“:
Der Mittlere Westen ist zum Katastrophengebiet für Zugvögel unter den Singvögeln geworden, und zum Paradies für einen gefiederten Schmarotzer, der andere Vögel durch einen Trick dazu bringt, seine Jungen aufzuziehen.
Singvögel, die tausende Meilen aus Südamerika herfliegen, um in den Wäldern des Mittleren Westens zu nisten, werden von Kuhstärlingen an den Rand des Populationszusammenbruchs gedrängt, die Eier in die Nester anderer Vögel legen und die Wirte zwingen, die Kuhstärlingsküken zu füttern und zu pflegen.
Eine Studie, die heute im Journal Science veröffentlicht werden soll, zeigt, daß die Populationen ziehender Singvögel im Mittelwesten sich im steilen Niedergang befinden, und der Naturforscher Scott K. Robinson vom Illinois Natural History Survey sagt, daß parasitische Kuhstärlinge die Hauptursache sind. Robinson sagte, daß ein einziges Kuhstärlingsweibchen Eier in ein Dutzend Singvogelnester legt und sie dann in der Obhut der Singvögel läßt. „Die Kuhstärlinge schlüpfen früher, wachsen schneller und verdrängen dann die Jungen der Wirte“, sagte Robinson. „Die Singvogeljungen verhungern einfach.“
Robinson sagte, daß die Kuhstärlinge im Mittleren Westen gedeihen, weil die großen Wälder gefällt worden sind, um Farmfelder und Weiden zu schaffen, was die ziehenden Singvögel des Schutzes der tiefen Wälder beraubt. Zu den Singvögeln gehören Tangaren, Grasmücken, Drosseln, Fliegenschnäpper und Kernbeißer.
Eine Untersuchung von 5000 Nistplätzen in fünf Bundesstaaten durch mehr als 125 Forscher und Assistenten fand heraus, daß bis zu 50 % der Singvögel keinen Bruterfolg hatten. Dies ist nicht genug, um die Singvogelpopulation an jenen Orten aufrechtzuerhalten, sagte Robinson. Die Untersuchung wurde in Indiana, Michigan, Wisconsin, Illinois und Missouri durchgeführt.
„Diese Vögel haben keine Evolutionsgeschichte des Umgangs mit Kuhstärlingen“, sagte Robinson. „Sie haben nicht zu erkennen gelernt, daß ein Kuhstärlingsei nicht ihr Ei ist, und daß junge Kuhstärlinge nicht ihre Jungen sind.“
Die meisten Zugvögel unter den Singvögeln, sagte er, „werden auf die Jungen geprägt und sorgen für alles, was im Nest ist“, selbst wenn es ein Kuhstärlingsküken ist. Manche Standvögel jedoch tolerieren die schmarotzenden Kuhstärlinge nicht.
„Der Baltimoretrupial duchlöchert ein Kuhstärlingsei und wirft es hinaus“, sagte er. Rotkehlchen lehnen die Kuhstärlingseier ebenfalls ab. Sowohl Rotkehlchen als auch Trupiale gedeihen.
Robinson sagte, daß diese Studie zeigt, daß das Problem durch Einrichtung eines Netzwerks von Wäldern korrigiert werden könnte, die nicht kleiner als 20.000 acres [ca. 80 km²] sind. Dies ist die Mindestgröße, sagte er, um den ziehenden Singvögeln eine Zuflucht vor den Kuhstärlingen zu geben.
Ich bin erstaunt, daß die kontrollierten Medien diesen Artikel in dieser Form aus ihren Druckerpressen ließen, aber da haben wir ihn. Es gibt da so viele Lektionen zu lernen.

Hier haben wir schöne, hell gefärbte, nobel aussehende Kreaturen mit süßer Poesie und Musik als ihrer Kunst, bedroht durch hässliche braune Parasitenvögel, deren einzige Besonderheit darin besteht, daß sie die schönen manchmal täuschen können, sodaß diese glauben, daß es keinen Unterschied zwischen ihnen gibt.

Aufdringlich und aggressiv: der Braunkopf-Kuhstärling.

Aufdringlich und aggressiv: der Braunkopf-Kuhstärling.

Hier haben wir ein parasitisches Junges, das die legitimen Jungen im Nest verdrängt. Haben Sie in letzter Zeit ein Großstadtklassenzimmer gesehen? Hier haben wir Eltern, die ihre kostbare Zeit und Energie dafür verwenden, die Jungen der Parasiten zu füttern und zu pflegen. Die Parallele dazu ist die riesige Verschwendung von Reichtum und sogar Leben, um die ewig Elenden hier oder in Übersee „aufzubauen“. Die Parallelen dazu sind der Christian Children’s Fund und interrassische Adoptionen, die von unseren Regierungen und unseren Kirchen gefördert werden. Wir schaufeln unsere eigenen Gräber, mit einem dummen – extrem dummen – Lächeln auf unseren törichten weißen Gesichtern.

Die Singvögel sterben, so wie wir sterben werden. Manche Populationen sind um bis zu 93 % gefallen, und Experten sagen vielfaches Aussterben auf diesem ganzen Kontinent voraus. So wie das Trillern der Grasmücke vom rauhen Krächzen des Kuhstärlings ersetzt wird, so wird Vivaldi durch Killer-Rap verdrängt.

Was ist die Lösung für die Singvögel? Was sind die einzigen Hoffnungen für ihr Überleben? Eine wurde im Artikel der Times Dispatch erwähnt, den ich zitierte. Es ist die Einrichtung eines Lebensraums für die Singvögel, um den Singvögeln eine „Zuflucht vor den Kuhstärlingen“ zu geben. Die Singvögel brauchen – wie wir ebenso – und wie es jede Spezies zum Überleben braucht, ein eigenes Territorium, das verteidigt werden kann, wo ihre Parasiten und andere Feinde nicht anwesend sind, wo sie ihre eigenen Jungen aufziehen kann, wo ihr eigenes kostbares und einzigartig wundervolles und schönes genetisches Erbe unvermischt an die nächste Generation weitergegeben wird. Ohne unser eigenes Territorium werden wir zugrunde gehen. Eine Nation, die sich zum Schmelztiegel aller Rassen erklärt, wird bald aufhören, irgendetwas anderes zu sein als ein Friedhof für ihr Volk.

Nun könnten Singvögel die Rodung der Wälder überleben, wenn das alles wäre. Sie nisten halbwegs gut auf Wiesen und in der Nähe der Felder der Bauern. Lebensraumveränderung für sich genommen ist nicht tödlich. Tödlich ist, daß sie jetzt wegen der Rodung ihres traditionellen Waldhabitats dazu gezwungen sind ihr ganzes Territorium mit Kuhstärlingen zu teilen. In anderen Worten, sie werden mit Kuhstärlingen zwangsintegriert. Es ist die Integration mit Kuhstärlingen, die tödlich ist. Gebt den Singvögeln ihr eigens Territorium, mit welchen Mitteln auch immer, und sie werden wieder gedeihen.

Ein Artikel im Magazin Discover erwähnte letztes Jahr eine weitere, umstrittenere Lösung, die von einigen Naturschützern befürwortet wird. In Gebieten, wo nun die letzten verbliebenen Singvögel bedroht sind, fangen sie die eindringenden Kuhstärlinge und töten sie mit Giftgas. Die Ergebnisse? Ich zitiere:
Manche [Singvogel-] Spezies sind in Schwierigkeiten… sie ziehen zu viele Kuhstärlingsbabies auf und nicht genug eigene Junge. Zu den Singvögeln, die von den Kuhstärlingen näher ans Aussterben gedrängt worden sind, gehören der Least Bell’s Vireo von Kalifornien, der Schwarzkopfvireo von Texas und der Michiganwaldsänger. Die Situation hat Naturschützer in die unbequeme Position gezwungen, Ausrottungsprogramme für Kuhstärlinge befürworten zu müssen.
„Während es uns nicht gefällt, Kuhstärlinge zu töten“, sagt Jane Griffith, eine Biologieberaterin, „so hören wir doch gern den Gesang gefährdeter Spezies.“ Zumindest auf lokaler Ebene scheinen solche Programme zu helfen. Ein Beispiel ist jenes, an dem Griffith und ihr Ehemann John Griffith in Camp Pendleton gearbeitet haben, einer Basis der Marines in Oceanside, Kalifornien, die einer der letzten Zufluchtsorte des Least Bell’s Vireo ist. In den frühen 1980ern war die Hälfte der Vireonester von Parasiten befallen. Um 1994 war der Parasitismus auf 1 Prozent zurückgegangen, nachdem etwa 4.800 Kuhstärlinge in Fallen gefangen und mit Kohlenmonoxid vergast worden waren. Was noch wichtiger ist: die Zahl der männlichen Vireos hatte auf mehr als das Fünfzehnfache zugenommen, von 27 im Jahr 1981 auf 420 im Jahr 1993. Ähnlicher Erfolg ist von einem Kuhstärlingskontrollprogramm in Fort Hood, Texas, gemeldet worden, das zu einem Rückzugsgebiet für den Schwarzkopfvireo geworden ist.

Das übergroße Kuhstärlingsküken verbraucht Nahrung, elterliche Energie und andere Ressourcen, so daß die eigenen Küken der Eltern oft sterben. Infolge dieses Parasitismus sind viele Singvogelpopulationen gefährlich zurückgegangen. Die Parallelen zum deplazierten Altruismus und dem prozentuellen Rückgang europäischstämmiger Menschenpopulationen sind unheildrohend.
Das übergroße Kuhstärlingsküken verbraucht Nahrung, elterliche Energie und andere Ressourcen, so daß die eigenen Küken der Eltern oft sterben. Infolge dieses Parasitismus sind viele Singvogelpopulationen gefährlich zurückgegangen. Die Parallelen zum deplazierten Altruismus und dem prozentuellen Rückgang europäischstämmiger Menschenpopulationen sind unheildrohend.
Manche Vogelspezies, insbesondere Trupiale und Rotkehlchen, gedeihen trotz Versuchen der Kuhstärlinge, bei ihnen zu parasitieren. Sie gedeihen, weil sie die Kuhstärlinge in ihren Nestern nicht willkommen heißen. Sie gedeihen, weil sie ihr Territorium gegen Invasoren verteidigen. Sie gedeihen, weil sie das Kuhstärlingsei aufpicken und aus dem Nest werfen. Das Magazin The Condor vom August 1995 erwähnte eine weitere Spezies, den Texaskönigstyrann, der dem Parasitismus erfolgreich widerstanden hat. Was ist die erfolgreiche Überlebenstechnik des Texaskönigstyrannen? – Eierdiskriminierung. Denken Sie über die Parallelen dieser Technik in menschlichem Sinne nach. Welche natürliche Überlebenstechnik ist von unseren Feinden, wenn sie von uns angewandt wird, zu einem „Verbrechen“ und zu einem schmutzigen Wort gemacht worden?
Diskriminieren zu können – was einfach bedeutet, auswählen zu können – macht manchmal den Unterschied zwischen Leben und Tod aus.

Es gibt weitere erstaunliche Parallelen zwischen dem Parasitismus der Kuhstärlinge und unserer Enteignung. Nachdem sie nicht mit dem Aufziehen ihrer eigenen Jungen belastet sind, pflanzen sich Kuhstärlinge viel schneller fort als andere Vogelarten. Ein einziges Kuhstärlingsweibchen kann in einer einzigen Brutsaison bis zu 50 Eier legen. Nachdem Wohlfahrtsempfänger von einem Großteil der Last beim Aufziehen ihrer Brut befreit sind, können auch sie… na, Sie verstehen schon. Und Sie wissen auch, wer die Last trägt.

Und so wie wir von vielgestaltigen Parasiten bedroht sind, sowohl von jenen, die bereits hier sind, wie auch von jenen, die über unsere Südgrenze strömen, so gilt das auch für die Singvögel. Lesen Sie diesen Auszug aus dem Artikel im Magazin Discover:
Inzwischen ist eine neue Bedrohung für die Singvögel aufgetaucht – eine Invasion einer weiteren Kuhstärlingsspezies. Seit 1985 ist der Seidenkuhstärling aus Südamerika in Florida gesichtet worden. Laut Alexander Cruz, einem Biologen an der University of Colorado in Boulder, ist er noch nicht beim Nestparasitismus erwischt worden, aber das ist nur eine Frage der Zeit.
Meine Damen und Herren, bitte bedenken Sie diese Lektion aus der Natur. Denn wenn wir als Volk weiterhin die Gesetze der Natur verletzen, werden wir sicherlich zugrunde gehen.
* * *

Donnerstag, 16. Februar 2017

Das neue Notstandsgesetz

Wo packt man den gemeinen Bürger?
An seinem Essen.

Dieser Tage hat ein Gesetz den Bundestag passiert, still und ohne großes Aufhebens, wie schon so viele vor ihm, (wie letztens erst die Aufhebung des Angriffskriegsparagraphen) und siehe da: der Frosch sitzet immer noch im brodelnden Topf. Kein Aufschrei, kein Quiekser, und schon gar kein Sprung.


Notfälle Neuer staatlicher Krisenplan für Versorgungsengpässe
 
Der Bundestag hat den jahrzehntealten Notfallplan für Krisenfälle und Versorgungsengpässe aktualisiert. Das am Abend verabschiedete Gesetz gibt dem Staat diverse Eingriffsmöglichkeiten in die Lebensmittelversorgung. Das neue Zivilschutzkonzept muss allerdings noch vom Bundesrat bestätigt werden. Bei einer Versorgungskrise - hervorgerufen etwa durch Naturkatastrophen, Epidemien oder einen bewaffneten Angriff - darf der Staat in die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln eingreifen.
 
 
Da brat mir einer einen Storch.
Und das ausgerechnet jetzt, wo doch Fasching vor der Tür steht! Werden etwa die Berliner rationiert? Oder das Bier? Oder das bunte Papierschlangenlametta?
Deutschland geht vor die Hunde, ist klar...
Aber man kann immer noch hoffen, daß sich dies als fakenews erweist. 

Purer Zynismus.
Man sollte sich ein Pölsterchen von diversen Lebensmitteln anschaffen, um nicht allzu abhängig zu sein von den staatlicherseits eventuell zugeteilten Lebensmitteln. Wobei ja ohnehin schon klar ist, daß die Verteilung gewissen politisch korrekten Schlüsseln unterliegen wird - und egal wie sehr man offiziell über Trump und sein 'America first' geätzt hat - die sog. selbsternannten Eliten sind sich nicht zu schade, dieses verachtenswerte Motto schamlos für sich selbst umzudeuten...
 
Ich habe Schokolade. Zentnerweise. Dunkle. Die hält praktisch ewig. :-)

Sonntag, 12. Februar 2017

Kann Sozialismus funktionieren?

Nein.

Beweis:

http://www.thecommentator.com/article/646/does_socialism_work_a_classroom_experiment

An economics professor at a local college made a statement that he had never failed a single student before, but had recently failed an entire class. That class had insisted that Obama’s socialism worked and that no one would be poor and no one would be rich; a great equalizer.

The professor then said, “OK, we will have an experiment in this class on Obama’s plan”. All grades will be averaged and everyone will receive the same grade so no one will fail and no one will receive an A (substituting grades for dollars – something closer to home and more readily understood by all).

After the first test, the grades were averaged and everyone got a B. The students who studied hard were upset and the students who studied little were happy.

As the second test rolled around, the students who studied little had studied even less and the ones who studied hard decided they wanted a free ride too so they studied little.

The second test average was a D! No one was happy.

When the third test rolled around, the average was an F.

As the tests proceeded, the scores never increased as bickering, blame and name-calling all resulted in hard feelings and no one would study for the benefit of anyone else.

To their great surprise, all failed and the professor told them that socialism would also ultimately fail because when the reward is great, the effort to succeed is great, but when government takes all the reward away, no one will try or want to succeed.

It could not be any simpler than that.


There are five morals to this story:

1. You cannot legislate the poor into prosperity by legislating the wealthy out of prosperity.

2. What one person receives without working for, another person must work for without receiving.

3. The government cannot give to anybody anything that the government does not first take from somebody else.

4. You cannot multiply wealth by dividing it.

5. When half of the people get the idea that they do not have to work because the other half is going to take care of them, and when the other half gets the idea that it does no good to work because somebody else is going to get what they work for, that is the beginning of the end of any nation.

I’ll make one final point. There are five morals to the story, but there are dozens of nations giving us real-world examples every day.

Sort of makes you wonder why some people still believe this nonsense?

Montag, 6. Februar 2017

Anstand

Anstand kann man wohl nicht in der Schule lernen.
Es wäre aber dringend vonnöten.

Wie sehne ich mich danach, nur noch ein einziges mal von einem der gegenwärtigen deutschen Spitzen-Politiker nicht die üblichen leeren Phrasen und Worthülsen (wie "westliche Werte") zu hören, sondern nur einen einzigen Satz, der grundanständig ist.

Nur einen. Wäre das denn zuviel verlangt?!

Sonntag, 11. Dezember 2016

Prepare to meet thy god

Dieses Plakat hier habe ich dieser Tage - ernstlich schockiert - zur Kenntnis genommen:



Ach du lieber Herrgott. Ich konnte es kaum glauben.

"Bereite dich darauf vor, deinem Gott zu begegnen!"

Soll es - wohlwollend betrachtet - eine besonders provokante Formulierung darstellen, und so Neugier auf Glauben, christliche Religion und die Bibel wecken?
Ich glaube kaum. Im Gegenteil, das Plakat hat mich ziemlich erschreckt

In einer Sherlock-Holmes-Story von Conan-Doyle (Die tanzenden Männchen)
https://www.arthur-conan-doyle.com/index.php?title=The_Adventure_of_the_Dancing_Men
beispielsweise wird ein ganz ähnlicher Satz als eindeutige Todesdrohung ausgesprochen (prepare to meet thy god). Auch scheint diese Aufforderung bei Killern in Krimiserien ziemlich beliebt zu sein, ebenso wie bei Priestern, und ich habe es in leicht abgewandelter Form auch schon in der klassischen Literatur gelesen. Ich bin sogar fast sicher, etwas ähnliches in der Serie Star Gate gehört zu haben... werden wir wohl demnächst "unsere Systemlords" zu sehen bekommen? ;-)

Ich finde das Plakat mit seinem mißverständlichen Text abstoßend, geschmacklos und vollkommen daneben. Da hilft leider auch nicht der Hinweis auf ein kostenloses Neues Testament oder Bibel...

Interpretiert es noch jemand außer mir in erster Linie als Drohung (sozusagen mit dem Geräusch einer soeben durchgeladenen Waffe im Ohr?!) Oder bilde ich mir das nur ein? Werden wir wohl ein äußerst "interessantes" Weihnachten erleben?

Rettungsgasse auf dem Weihnachtsmarkt

Entwurf:
Jeder Bürger und jede Bürgerin hat die Pflicht, jederzeit ungehinderten Zugang zu allen potentiellen Unfall- und Krankheitsopfern, die es möglicherweise auf einem Weihnachtsmarkt geben kann, durch persönliche Umsichtigkeit, Rücksichtnahme, Wegfreimachen und Beiseitetreten zu gewährleisten. Die Rettungsgasse ist ständig derart freizuhalten, sodaß jederzeit zwei wohlbeleibte Sanitäter mit Rettungstrage ungehindert und schnell passieren können.
Um Ihre aktive Mitarbeit wird gebeten.
Wissentliche und mehrfache Zuwiderhandlung wird mit lebenslänglichem Ausschluß jeglichen Weihnachtsmarktbesuches geahndet.

Ah, was für eine Wohltat! Das war nötig, nach den Nahkampferfahrungen der diesjährigen Glühwein-, Pommes- und Reibekuchen-Saison.

Weggegangen, Platz gefangen

So sangen wir als Kinder bei unseren Kinderspielen.
Wer seinen Platz verließ, war ihn los, mindestens bis zur nächsten Spielrunde.

Nicht nur die Kinder spielen dieses Spiel: auch bei Erwachsenen erfreut es sich heute immer noch großer Beliebtheit, es ist zu einer Art ungeschriebenen Gesetzes geworden. Ob beim Anstellen an einer Warteschlange - wer seinen Platz verließ, verlor ihn, als auch bei Sitzplätzen in der Bahn oder im Theater (es sei denn, man hatte reserviert - und selbst dann verlor die Reservierung nach einer gewissen Zeit ihre Wirkung) und bei anderen Dingen.

Was hat dieser Kinderreim hier zu suchen?
Merke: Wer seinen Platz verläßt, verliert ihn!!!
Wer sein Land verläßt, verliert es...!!!
Der Platz ist weg, ein für allemal. Das Land ist auch weg, ...
Irgendjemand anderes reißt sich den freigewordenen Platz unter den Nagel, um ihn - in dieser aktuellen Spielrunde - nicht wieder herzugeben.

Und es gab noch eine Variante des Spieles: das aktive Platzwegnehmen. Wer seinen Platz gegen Angriffe und Wegnehmversuche nicht erfolgreich verteidigen konnte, verlor ihn ebenfalls, und erntete dazu noch Spott und Verachtung von seinen Mitspielern.

Was sagt das nun über die Situation in Deutschland, in Syrien, in Afrika, such Dir was aus wo aus?

Merke: wer sich seinen Platz wegnehmen läßt, verliert ihn genauso sicher, als hätte er ihn freiwillig verlassen.
Wer seinen Platz behauptet, mit Durchsetzungsvermögen und notfalls auch Gewalt, wird ihn mit großer Wahrscheinlichkeit nicht verlieren, es sei denn, der Gegner ist übermächtig.

Können/werden wir uns auf unserem Platz, in unserem Land behaupten???

Schule und Islam

Dieses Arbeitsblatt bekam ich heute zusehen:

Schulfach: Ethik, 6. Klasse
Thema: Islam
Aufgabe: Feste im Islam, eines davon aussuchen, ein Plakat gestalten und als Referat vortragen

Ich überflog den Zettel und war vor Unverständnis, Empörung, Entsetzen für einige Zeit wirklich außer mir.

Wir leben in einem Land mit christlicher Tradition und christlich geprägter Kultur. Wir schreiben heute den 1. Dezember. Es ist Adventszeit, die Zeit vor Weihnachten.
Im Alter von 12 Jahren ist ein Kind durchaus fähig, die weitergehende Bedeutung von Weihnachten (jenseits von Weihnachtsbaum, Glühwein und Geschenkeberg) zu erfassen. Man könnte Themen wie Mitleid und Mitgefühl mit Menschen, denen es nicht so gut wie einem selbst geht aufgreifen (z.B. echte Flüchtlinge oder Obdachlose, oder auch ärmere Klassenkameraden, die vielleicht keine Markensachen tragen und mit Papis Mercedes bis vors Schultor chauffiert werden), sich Möglichkeiten für eigene Aktivitäten ausdenken, und generell vor diesem Hintergrund eine eigene Ethik entwickeln und sich im praktischen Handeln üben. So in etwa.

So oder so ähnlich sollte es im Ethik-Unterricht ablaufen.
Vielleicht hätte man ja sogar die Ursprünge des heutigen Weihnachtsrituals beleuchten können - die biblische Weihnachtsgeschichte, die alten germanischen Julbräuche, die Sonnenwendfeier, die Geschichte des Weihnachtsbaumes, und wie es kam, daß ein dicker alter Mann mit weißem Bart und roter Nase in rotem Mantel das Symbol für Weihnachten wurde?

Dieses Thema veraltet übrigens nie (sonst wäre ja nicht jedes Jahr wieder Weihnachten. Und Ostern.) Man könnte es ohne weiteres jedes Schuljahr aufs neue behandeln, und wird jedes Jahr neue bisher unerkannte Gesichtspunkte finden, neue Sichtweisen, weil man selbst ein Jahr älter, erfahrener, weiser geworden ist.

Stattdessen im Unterricht: Feste im Islam

Nun, das klingt doch erst mal gar nicht so schlimm, könnte man denken. Nach einigen Stunden Bedenkzeit kam mir meine Reaktion auch etwas übertrieben vor - aber für gewöhnlich sind solch erste Reaktionen unmittelbar, zutiefst ehrlich und unverfälscht. Ich finde das Ganze grundlegend falsch. Punkt.

Unsere Kinder werden islamisiert. Hier ein bißchen, da ein bißchen, jedes Religionshäppchen für sich allein nicht schlimm, teilweise sogar interessant. Aber: es geschieht im Ethik-Unterricht, der ein Religions-Ersatzunterricht ist. Gefordert vom Lehrplan und gedeckt vom Schulgesetz.
Ich habe einem islamischen Religionsunterricht nicht zugestimmt, weder einem offen abgehaltenen noch einem auf Umwegen.


Die Slowakei macht es prophylaktisch genau andersherum: sie verbietet auf ihrem Territorium faktisch den Islam!

http://1nselpresse.blogspot.de/2016/12/ein-neues-slowakisches-gesetz.html

Grundprinzip: Keine staatlich anerkannte Religion - kein staatliches Geld - keine Religionsanhänger (und umgekehrt). Basta. (Und die sog. Migrantenquote haben sie mutig in Bausch und Bogen abgelehnt. Tapfer.)
Man sollte dieses Prinzip mal eins zu eins hier in Deutschland auf den Islam anwenden - der hier mal eine Moschee will, dort gleich zwei, mit Teestube und Leichenhalle, aus Steuergeldern natürlich, und christliche Priester legen obendrein noch bereitwillig ihr Kreuz ab, um dem Mullah nicht zu mißfallen...


In diesem Sinne: Frohe Weihnachten allerseits.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Postfaktisches Zeitalter?

Staundend las ich diese Floskel: man lebe heutzutage im postfaktischen Zeitalter.

WAS ist das?

Theorie: die normative Kraft des Faktischen hat ausgedient und wird durch die normative Kraft des Postfaktischen ersatzt.

WAS ist das??

Theorie 2: das Faktum ansich ist zu hart, zu bestimmt, zu diskriminierend, zu überprüfbar, Fehler werden sofort sichtbar, und das Faktum verzeiht nichts, genau wie ein Spiegel - deswegen kommt das Postfaktum ins Spiel. Es ist weich und anschliegsam, alle Welt fühlt sich super, wenn es sich an einen kuschelt.

WAS ist das???

Theorie 3: da wir in einer grausamen Welt leben, ist es nur verständlich, sich ab und zu eine kleine Auszeit zu gönnen, vor allem vor den harten Fakten des Lebens. Dazu wurden die sympathischeren Postfakten des Lebens erfunden, für gefühlte Fakten.

Theorie 4: die Bundeskanzlerin warf den Wahlbürgern vor, sie würden sich zu sehr in sozialen Netzwerken und Alternativmedien informieren, sie würden zu sehr auf "gefühlte Informationen" vertrauen und des wahrheitsliebenden Systemmedien nicht mehr glauben, die bösen unvernünftigen Kinder. Wer so handle, sei praktisch postfaktisch. Pikanterweise übersieht sie dabei eines: allein die Wahlplakate mit ihren Slogans, welche ihre CDU vor jeder Wahl überall aufhängenläßt, sind de fakto postfaktisch - infantil und weder Verstand noch Geist der Bürger ansprechend sondern allein auf ihre Emotionen abzielend. Der Bestaussehendste mit dem weißesten Lächeln gewinnt! Oder der, den die meisten Plakate zeigen.

Theorie 5: ich mag nicht mehr.

ich bin jetzt auch postfaktisch und shoppe meine Karte rotglühend. Wen interessieren schon Kontenstände und Überziehungsgebühren? Diese Banker sind ja sowas von altmodisch - sie sollen sich besser mal meine gefühlten Kontostand ansehen, da würden sie sehen, daß da noch viel viel mehr geht!
Postfaktisch leben hat was.
Bin ich nun als Finanzminister qualifiziert? Ich meine, seine Schwarze-Null-Politik scheint tatsächlich seit Jahr(zehnt)en schon was leicht postfaktisches zu haben...

Prost!

Dienstag, 29. November 2016

Wenn das stimmt, dann...!!!

Schaut euch das an, hört aufmerksam zu.

https://www.youtube.com/watch?v=BuLTf2m7VZY&feature=youtu.be

Es wird Bezug auf dieses offiziell aussehendes Dokument genommen:




Bundesministerium des Innern erklärt das Grundgesetz für die BRD ungültig? (24. November 2016)
Auszug:
„Das Grundgesetz ist entgegen Ihrer Behauptung weiterhin vorhanden und seit dem 01. Januar 1991 fester Bestandteil des bundesdeutschen Privatrechts
Sofern es der deutschen Rechtsprechung nicht widerspricht, ist das Grundgesetz auch heute noch partiell in Anwendung….
Die Argumente der Reichsbürgerbewegung werden bis ins Detail von der Bundeszentrale für politische Bildung unter dem unten angegeben Link und den weiterführenden Links auf der Seite 28 widerlegt.
Schon vor diesem Hintergrund bedarf es keiner weiteren zusätzlichen Stellungnahme durch das Bundesministerium des Innern.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Heinrich Lorenz
Bundesministerium des Innern
– Bürgerservice –
E-Mail: Buergerservice@bmi.bund.de

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Das Grundgesetz soll Bestandteil des PRIVATRECHTS sein?
Nur partiell und dann nur soweit gültig, wie es nicht den deutschen Gesetzen widerspricht? Ach du heilige Scheiße.

Wenn dieses Dokument tatsächlich authentisch ist und die im Video (link oben) sehr engagiert (und aufgebracht) vorgetragenen Dinge zutreffen, wenn das alles wahr ist, dann ...!!!!!!! (mir fehlen vor Entsetzen die Worte)

Wer sind wir - die wir glaubten, Deutsche zu sein - noch gleich? Dichter und Denker, Erfinder und Geistesriesen? Oder doch eher Idioten? Dumme gehirngewaschene Zombies? Bewegliche Gegenstände, die zufälligerweise wie Menschen aussehen?

Das darf doch alles nicht wahr sein.
Die nächsten Tage, Wochen und Monate werden mehr als nur "interessant" werden.

O mein Gott.